Gesamtvolumen liegt bei 5,2 Millionen Euro

von Redaktion

Höslwanger Gemeinderat beschließt Haushalt 2020

Höslwang − Der Gemeinderat tagte wegen der aktuellen Lage im Feuerwehrhaus. So konnten die Mindestabstände eingehalten werden.

Mit einem Gesamthaushalt von 5,15 Millionen Euro geht die Gemeinde Höslwang in das Jahr 2020. Verwaltungsleiter Marko Binder stellte den Haushalt 2020 und die Finanzplanung bis 2023 vor. Er betonte, dass der Haushalt noch vor der Corona-Krise aufgestellt wurde und bei den Einnahmen mit Ausfällen zu rechnen sei.

Der Verwaltungshaushalt beträgt 2,15 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt drei Millionen Euro. Kreditaufnahmen sind in 2020 nicht vorgesehen, lediglich in den folgenden Jahren sind Posten eingestellt.

732000 Euro beträgt der Ansatz bei der Einkommens- und Umsatzsteuer. Es sei aber zu erwarten, dass der Betrag sinken wird. Positiv sei, dass keine Zuführung vom Vermögenshaushalt in den Verwaltungshaushalt erfolgt, so Binder. Die Zinsausgaben für laufende Kredite sinken durch die Tilgungen von 16000 auf 9000 Euro. Die Rücklagen betragen 1,8 Millionen Euro, durch die Zinspolitik müssen 6000 Euro in 2020 an Strafzinsen bezahlt werden. Größter Ausgabeposten ist die Kreisumlage mit 568000 Euro. Als Investitionen eingestellt sind 240000 Euro für den Wertstoffhof und 150000 Euro für die Abwasserbeseitigung.

Die Steuerungen der Pumpstationen müssen erneuert werden, es gibt keine Ersatzteile mehr für das bestehende System. Auch wird eine Fernwirkanlage nachgerüstet um bei Störungen automatisch das Servicepersonal zu verständigen. 105000 Euro sind für den Straßenunterhalt geplant, 100000 Euro für Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität des Pelhamer Sees und 90000 Euro für den neuen Mannschaftswagen der Feuerwehr.

Entscheidungen
im Einzelfall

Binder betonte, dass es sich bei den Summen nur um Ansätze handelt, ob eine Umsetzung erfolge, muss der Gemeinderat für jeden Einzelfall noch entscheiden. Der Schuldenstand betrug zum 1. Januar 169000 Euro und sinkt weiter. Der Haushaltsplan wurde ohne Gegenstimme genehmigt und in Kraft gesetzt.

Zugestimmt wurde auch dem Bauantrag zum Einbau von einer Wohnung in ein bestehendes Bauernhaus in Untergebertsham.

Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat erklärte Bürgermeister Matthias Maier, dass der in einer früheren Sitzung behandelte Bauantrag für ein Betriebsleiterwohnhaus vom Bauwerber zurückgezogen wurde.

Genehmigt wurden auch 4000 Euro Zuschuss für das Tiefenlockern und Aufsanden der Sportplätze an der Endorfer Straße. Die restlichen 4000 Euro trage der Sportverein, wurde in der Sitzung des Gemeinderats bekannt gegeben. .stü

Artikel 1 von 11