Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Der 1929 in Budapest geborene Seelsorger Pfarrer i.R. Anton Vejtey, Sohn eines österreichischen Vaters und einer ungarischen Mutter, wuchs mit drei Geschwistern in Ungarn auf und besuchte dort eine Klosterschule. Im ungarischen Esztergom studierte Vejtey und empfing die Priesterweihe.

Er kam durch die Ordensgemeinschaft „Kreis der Liebe“ nach Innsbruck und Prien. Nach seiner Zeit als Kaplan in Prien übernahm er 1970 die Pfarrei in Hirnsberg. 1974 kam die Pfarrei Söllhuben dazu.

Sein Augenmerk galt immer der Jugendarbeit und den Ministranten. So setzte er als erster Pfarrer im Dekanat 1974 Mädchen als Ministrantinnen ein. Überdies hatte er durch sein Mitwirken in der Kirchenstiftung die Trägerschaft für die Kindergärten in Moosen und Söllhuben übernommen. 2003 beging der Geistliche das „Goldene Priesterjubiläum“. In Würdigung seiner Leistungen, ungewöhnlich hohen Einsatzes und Wirkens für den Ortsteil Hirnsberg erhielt der Jubilar 2009 die Bürgermedaille der Marktgemeinde Bad Endorf.

Bemerkenswert ist, dass Vejtey einen so langen Zeitraum der Kirchengemeinde in Hirnsberg die Treue gehalten hat. Seine Leidenschaft waren das Imkern und das Fischen am Simssee. Dem Pfarrer, der mit 80 Jahren in den Ruhestand ging, war die Pfarrgemeinde Hirnsberg eine Herzensangelegenheit und so zelebrierte er auch noch im hohen Alter regelmäßig in Hirnsberg den Gottesdienst.

Bei einem häuslichen Sturz brach sich der Geistliche zwei Halswirbel. Er wurde noch operiert, aber er erholte sich nicht mehr und verstarb am 20. April.amf

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