Die Eigenständigkeit der Gemeinde gesichert

von Redaktion

Interview Georg Gäch, scheidender Bürgermeister von Ramerberg

Ramerberg – Zehn Jahre war Georg Gäch Bürgermeister von Ramerberg. Im März wurde der Kandidat der Wählergruppe Neue Ramerberger Liste/Freie Wählergemeinschaft, abgewählt. Sein Gegenkandidat bei der Bürgermeisterwahl, Manfred Reithmeier (UWR), erhielt genau 67 Stimmen mehr. Gäch will sein Amt als Gemeinderatsmitglied nicht antreten. Den OVB-Heimatzeitungen gab das scheidende Gemeindeoberhaupt ein Interview.

Was war der größte Erfolg Ihrer Amtszeit?

Der größte Erfolg war, dass wir, der Gemeinderat, die Verwaltung und ich, fast immer an einem Strang gezogen haben und damit die Gemeinde in vielen Bereichen erfolgreich auf Vordermann gebracht haben, um letztendlich die Eigenständigkeit der Gemeinde Ramerberg auf Dauer zu sichern.

Was hätten Sie gerne noch realisiert?

Ich hätte gerne noch auf dem neuen Fußballplatz mit allen anwesenden Ortsvereinen das erste Spiel angestoßen. Ich bin der festen Überzeugung, dass nach der noch lange andauernden Corona-Krise eine neue zeitgemäße Spiel- oder Begegnungsstätte wichtiger für die Menschen sein wird als je zuvor. Ich habe es leider nicht geschafft, die Halbwahrheiten und Lügen über Mitarbeiter der Verwaltung, die Mitglieder des Gemeinderates und meine Person zu entkräften oder richtigzustellen.

Welchen Ratschlag haben Sie für Ihren Nachfolger?

Solchen Mitmenschen erteile ich keine Ratschläge.

Was wünschen Sie Ihrer Gemeinde?

Mehr Toleranz und weniger Neid untereinander. Und dass sich die Vereine weiter so rührig für die Gemeinschaft in Ramerberg einset- zen.

Interview: Petra Maier

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