Rechenauer und Marx Stellvertreter

von Redaktion

Gemeinderat Raubling FW-Kandidatin setzt sich gegen Mitbewerberin der Grünen durch

Raubling – Hände gut desinfiziert, Mund und Nase verhüllt, Einmalhandschuhe übergezogen und den nötigen Abstand gewahrt, schon beginnt wegen der Corona- Pandemie eine konstituierende Gemeinderatssitzung. Nach Abgabe der Stimmen, strikt unter Pflichtstand, wurde bekannt gegeben, dass Wolfgang Rechenauer zum Zweiten und Monika Marx zur Dritten Bürgermeisterin von Raubling in geheimer Wahl gewählt worden waren.

Erschwerte
Bedingungen

Um diese erste Sitzung in der neuen Wahlperiode überhaupt zu ermöglichen, musste das Gremium wie schon in der letzten Gemeinderatssitzung vom Rathaus in die Gemeindehalle umziehen. Das hätte sich Erster Bürgermeister Olaf Kalsperger nicht gedacht, dass die CoronaKrise solch ungewöhnliche Maßnahmen erzwingt. Die geltenden Abstandsvorschriften ließen eine Durchführung im Sitzungssaal des Rathauses nicht zu. Für alle 24 Gemeinderatsmitglieder wurde vom Mitarbeiter-Stab der Gemeindeverwaltung, an der Spitze Geschäftsführer Stefan Landprecht, und die Kämmerer Stefan Gschwendtberger und Korbinian Kopp, eigens Biertische aufgestellt, um die vorgeschriebenen Mindestabstände von 1,50 Metern strikt einzuhalten.

Als erste Amtshandlung nahm Bürgermeister Kalsperger die Vereidigung der sechs neu gewählten Gemeinderatsmitglieder Thomas Mühlbauer und Andreas Bauer (beide CSU), Anton Maurer und Philipp Moosner junior (beide Freie Wähler) sowie Martina Visser und Peter Margraf (beide Bündnis90/Die Grünen) vor. Das 25-köpfige Gremium setzt sich aus dem Ersten Bürgermeister, zwölf CSU-Mitgliedern, sechs Freien Wählern, vier von Bündnis90/Die Grünen und zwei aus der SPD zusammen. „Ich nehme die Wahl an, bedanke mich für das Vertrauen und hoffe auf eine sehr gute Zusammenarbeit“, zeigte sich der aus dem Ortsteil Großholzhausen stammende Wolfgang Rechenauer nach seiner Wahl zum Zweiten Bürgermeister erfreut. Mit 20 Ja-Stimmen und fünf Nein-Stimmen (auch ungültige zählten dazu) war das Votum eindeutig. Er war der einzige Kandidat für dieses Amt. Dagegen wurden für das Amt des Dritten Bürgermeisters mit Amtsinhaberin Monika Marx (Freie Wähler) und Brunhilde Rothdauscher (Die Grünen) zwei Kandidaten vorgeschlagen. Hier entfielen 19 Stimmen auf Marx, vier auf Rothdauscher, zwei Wahlzettel waren leer, also gilt nein.

Auch hier bei der Auszählung durch Kalsperger erschwerte Bedingungen, weil die Wahlzettel mit Einmalhandschuhen einfach unhandlich zu entfalten waren. Eine lange Liste an Festlegung der sieben neu zu bildenden Ausschüsse wurde vom Bürgermeister vorgelesen, jeweils sieben Personen besetzen diese, die mit drei Mitgliedern von der CSU, zwei von den Freien Wählern und je einem von Bündnis 90/Die Grünen sowie von der SPD besetzt sind.

So sind die Ausschüsse besetzt

Haupt- und Finanzausschuss. CSU: Wolfgang Rechenauer, Georg Dinzenhofer, Paul Vodermaier; Grüne: Brunhilde Rothdauscher; SPD: Alexandra Burgmaier; FW: Anneliese Koller, Philipp Moosner.

Bauausschuss. CSU: Josef Aschenwald, Michael Finserer, Martina Hofstetter; Grüne: Peter Margraf; SPD: Andreas Zehetmair; FW: Monika Marx, Klaus Artmann.

Rechnungsprüfungsausschuss. CSU: Thomas Mühlbauer, Andreas Bauer, Angelika Ludwig; Grüne: Walter Mini; SPD: Andreas Zehetmair; FW: Stefan Heinke, Klaus Artmann.

Jugend- und Sozialausschuss. CSU: Angelika Ludwig, Martina Hofstetter, Andreas Bauer; Grüne: Martina Visser; SPD: Andreas Zehetmair; FW: Anneliese Koller, Anton Maurer.

Werkausschuss. CSU: Andreas Obermair, Thomas Fischbacher, Andreas Mädler; Grüne: Walter Mini; SPD: Alexandra Burgmaier; FW: Anton Maurer, Stefan Heinke.

Umweltausschuss. CSU: Thomas Mühlbauer, Paul Vodermaier, Andreas Mädler; Grüne: Martina Visser; SPD: Alexandra Burgmaier; FW: Stefan Heinke, Philipp Moosner.

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