Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Die im Alter von 92 Jahren verstorbene Josefine Siferlinger, geborene Mayer, wurde im Antworter Friedhof Mariä Himmelfahrt bestattet. Im Zuge der Corona-Beschränkungen gaben ihr die Familienangehörigen, Freunde und Nachbarn das letzte Geleit.

Pater Joschy sprach bewegende Worte des Abschieds und der Trauer und nahm auch die Einsegnung der Urne im Familiengrab vor. Josefine Siferlinger kam 1928 als Tochter ihrer Eltern Sebastian und Joseph Mayer in Thalkirchen zur Welt. Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Maria wuchs sie dort auf und besuchte die Dorfschule in Hirnsberg. Sie absolvierte ihr Pflichtjahr in Aschau und arbeitete dann im elterlichen Baugeschäft. 1951 heiratete sie den Müllermeister Sebastian Siferlinger aus Antwort und kam so auf das Zenzmüller-Anwesen. Die beiden Töchter Irmengard und Josefine kamen zur Welt, drei Enkelkinder und vier Urenkel vergrößerten die Familie. Die Zenzen-Fini, wie sie im gesamten Umkreis liebevoll genannt wurde, bediente im Bäckerladen die Kunden und war eine lustige und gesellige Frohnatur. Viele bewunderten ihre Blumenvielfalt, wobei aber ihre besondere Liebe dem Handarbeiten und Nähen galt. Ein Schicksalsschlag ereilte die Familie, als 1999 der Ehemann von Josefine, Sebastian, starb. Oberleutnant Peter Freund von der Endorfer Gebirgsschützenkompanie dankte dem Gründungs- und Ehrenmitglied mit einem Blumengebinde. Für die benachbarten fünf Müllerfamilien bedankte sich Hardi Wimmer für die stets vorbildliche Nachbarschaft der Familie Siferlinger. Er bedankte sich auch für die Mitgliedschaft bei der Sterbekasse des Rauchclubs Endorf.

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