Eggstätt – Mit drei Gegenstimmen befürworteten die Gemeinderäte Eggstätt in ihrer jüngsten Sitzung die Ernennung von Thomas Nitzinger als Stellvertreter des Ersten Bürgermeisters in der Arbeitsgemeinschaft (AG) zur Zukunft des Pelhamer Sees.
2014 hatten sich die Gemeinden auf eine Vereinbarung mit den Gemeinden Bad Endorf und Höslwang zur Bildung einer solchen AG mit dem Zweck, den ökologischen Zustand des Pelhamer Sees durch entsprechende Maßnahmen zu verbessern, verständigt.
Neben Vertretern der Partnergemeinden aus Verwaltung und Landwirtschaft sitzen seitdem Behörden wie die Untere Naturschutzbehörde oder das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammen.
In der vorangegangenen Legislaturperiode vertraten der damalige Bürgermeister Hans Schartner (ÜWG) und dessen Stellvertreter Stephan Fronhöfer (FB) für die Gemeinde und Ludwig Wörndl sowie dessen Stellvertreter Matthias Plank für die Eggstätter Landwirtschaft die Belange der Gemeinde.
Durch die Neuwahlen war nun eine Neubesetzung nötig. Bürgermeister Christian Glas (FB) schlug als seinen Stellvertreter den Fraktionskollegen Thomas Nitzinger vor. Die bisherigen Vertreter der Landwirtschaft hingegen sollen noch einmal bestätigt werden, so der Vorschlag. Katharina Weinberger (Grüne) hakte nach, ob nicht sie als Vertreterin der Partei „Die Grünen“ besser in das Amt passé. In der AG würden ja auch Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde mitarbeiten, argumentierte die Gemeinderätin.
Glas nahm den Vorschlag zur Kenntnis und ließ über die beiden Kandidaten abstimmen. Mit drei Gegenstimmen („Die Grünen“ votierten für ihre Kandidatin) stimmten die übrigen Gemeinderatsmitglieder für die Besetzung Thomas Nitzinger, Ludwig Wörndl und Matthias Plank. elk