Stephanskirchen – Die Gemeinde hat für diverse Bereiche Beauftragte. Deren Amtsperioden sind jeweils sechs Jahre lang, so wie die der Gemeinderäte. Gewählt werden sie etwas zeitverschoben, bei den Beauftragten war es jetzt so weit. Die Wahl erfolgte schriftlich.
Beim Jugendbeauftragten gab es die kuriose Situation, dass beide Kandidaten in der Gemeinderatssitzung nicht anwesend waren: Der eine im Urlaub, der andere kam, als die Wahl vorbei war. Neuer Jugendbeauftragter ist Marinus Jaroschinski, der 23 von 24 Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Bei der Wahl zur Seniorenbeauftragten setzte sich Renate Hanzekovic mit 20 Stimmen klar gegen Annemarie Wagemann durch. Bürgermeister Karl Mair bedankte sich bei Annemarie Wagemann für ihr großes Engagement in diesem Amt, „wir werden das auch noch entsprechend würdigen.“
Neuer und alter Behindertenbeauftragter ist Harald Oberrenner, der sich gegen drei Stimmen gegen seine krankheitsbedingt fehlende Gegenkandidatin Barbara Maier durchsetzte.
Bei der Wahl zur Kulturbeauftragten erübrigte sich die Kurzvorstellung fast, wie der Bürgermeister schmunzelnd anmerkte. Nicht, weil es nur eine Kandidatin gab, sondern weil Lonika Herzog dieses Amt seit vielen, vielen Jahren innehat und mit Begeisterung ausfüllt. Und ohne Gegenstimme erneut gewählt wurde.
Seit einem Jahr ist Frank Wiens Radverkehrsbeauftragter. Er bleibt es auch für die nächsten sechs Jahre, einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Neu ist das Amt des Gewerbe-Beauftragten, das auf Antrag der CSU eingeführt wurde. Ursprünglich hatten sich zwei Bewerber gemeldet, einer zog kurz vor der Sitzung zurück. So war Stefan Lechner Alleinkandidat. Der ehemalige Gemeinderat (2008 bis 2014), Zimmerer und Holzbauer überzeugte mit seiner Kurzvorstellung die Gemeinderäte, er wurde einstimmig gewählt. Da es in der Gemeinde keinen Gewerbeverband mehr gibt, kommt ihm als Bindeglied zwischen Gemeinde und Gewerbe eine wichtige Rolle zu, so Mair bei seinem Glückwunsch. Sylvia Hampel