Bad Endorf – Die Endorfer Fair-Trade-Steuerungsgruppe traf sich, um ihre Vorhaben für dieses Jahr zu besprechen. Viele Ideen und Projekte könnten coronabedingt nicht verwirklicht werden. Weiter verfolgt werde jedoch der Wunsch an den Trachten- und den Gebirgsschützenverein, bei den Veranstaltungen ihr Angebotssortiment um Fair-Trade-Produkte zu ergänzen. Da am Ende des Jahres die Zertifizierung „Fair-Trade-Gemeinde“ erneuert werden muss, werden zudem Gaststätten und Betriebe gesucht, die fair gehandelte Produkte anbieten.
Diese Bewerbung solle zeigen, dass sich zahlreiche Akteure der Bevölkerung, Politik und Wirtschaft für einen gesellschaftlichen Wandel einsetzen. „Sie legen Wert auf faire, biologische und regionale Produkte, um Nachhaltigkeit vorzuleben.“ Die Gruppe Bad Endorf engagiert sich auch bei den Bestrebungen der Metropolregion München, sich im Rahmen der internationalen Fairtrade-Towns-Kampagne als „Fairtrade-Metropolregion“ auszeichnen zu lassen. Die Fair-Trade-Gemeinde Bad Endorf trage damit zum Gesamtbild einer weltoffenen Region mit Vorbildcharakter bei. Durch bewusste Kaufentscheidungen fördere man den fairen Handel. Global gerechte Handelsstrukturen mit sozialen und umweltschonenden Produktionsbedingungen würden zudem zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Produzentenländern und zur Armutsbekämpfung beitragen, so das Team.