Mehrere Rettungseinsätze am Wendelstein

von Redaktion

Bergsteiger ziehen sich bei Sturz Kopf- und Knieverletzungen zu – Hubschrauber vor Ort

Weil sich der Zustand des Verletzten rapide verschlechterte, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

Brannenburg – Gleich mehrmals wurde die Bergwacht Brannenburg am vergangenen Dienstag, 21. Juli, alarmiert. Gegen 12.30 Uhr wurde der Einsatzleiter verständigt, dass sich nahe der Reindlalm im Wendelsteingebiet eine Person mit einer Kopfplatzwunde befände. Noch während der Anfahrt zu der 52-jährigen Patientin, deren Verletzung nach Rücksprache bereits erstversorgt war, erfolgte eine zweite Alarmierung: In der Nähe der Patientin sei im Bereich der Reindlscharte eine Person gestürzt und mehrere Meter abgerutscht.

Eine zweite Gruppe von Bergrettern machte sich sogleich mit der Wendelstein-Zahnradbahn auf den Weg und erreichte den 69-jährigen Mann aus dem Raum Ludwigsburg kurz nach der ursprünglich zur ersten Patientin aufgebrochenen ersten Mannschaft. Aufgrund des sich rapide verschlechternden Zustands des Patienten wurde ein Rettungshubschrauber zur weiteren Versorgung und zum zügigen und schonenden Abtransport hinzugezogen. Wegen des steilen Geländes konnte die Bergung des Patienten nur mittels Rettungswinde erfolgen.

Ein ebenfalls hinzugezogenes Kriseninterventionsteam der Bergwacht Bayern kümmerte sich im Anschluss um die Ehefrau des Patienten.

Die erste Verunfallte war zwischenzeitlich mit einem weiteren Fahrzeug ins Tal gebracht und dem Rettungsdienst übergeben worden. Gegen 18 Uhr wurde die Bergwacht erneut alarmiert: Ebenfalls auf dem Weg zum Wendelstein war eine Wanderin zwischen Brannenburg und Aipl gestürzt und hatte sich Verletzungen am Knie zugezogen. Auch sie wurde von den Einsatzkräften versorgt.

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