Eggstätt – Einstimmig lehnten die Gemeinderäte Eggstätts in ihrer jüngsten Sitzung die Erhebung von Elternbeiträgen für Kindergarten und Kinderkrippe während der Notbetreuung im Frühjahr ab.
Cordula Böker von der Verwaltung erklärte hierzu den Sachverhalt. Während der Corona-Krisenmonate April bis Juni konnten nur Kinder systemrelevanter Eltern im Kindergarten und der Krippe betreut werden. Die Gemeinde habe, so Böker weiter, für diesen Zeitraum auf den Einzug aller Beiträge zunächst verzichtet, da der Freistaat Bayern einen Beitragsersatz für diesen Zeitraum für diejenigen Kinder zugesagt hat, die nicht kommen durften. Dies bedeute wiederum, dass systemrelevante Eltern, die in der Hochzeit der Krise ihre Kinder zumindest stunden- oder tageweise in die Einrichtungen gebracht haben, den vollen Monatsbeitrag bezahlen müssten.
Bürgermeister Christian Glas (FB) schlug vor, auf diese Einnahmen zu verzichten. Er sehe dies als einen gemeindlichen „Beitrag zur Krisenbewältigung.“ Gerhard Eder und Marianne Schönhuber (beide ÜWG) begrüßten den Verzicht, dies müsse „man als Gemeinde tragen“, so Schönhuber. elk