Halfing – Einstimmig befürworteten die Gemeinderäte Halfings in ihrer jüngsten Sitzung den Defizitausgleich des AWO-Hauses für Kinder im Rahmen des Jahresabschlusses 2019 in Höhe von 37276,73 Euro. In einem Schreiben informierte die AWO-Kreisverband Rosenheim, dass man unter dem geplanten Defizit liege. Bürgermeisterin Regina Braun (CSU) fasste das Schreiben der AWO zusammen, in dem es weiter heißt, dass die Kosten bei Ersatz- und Neubeschaffungen eingehalten wurden, unter anderem auch durch Einnahmen von Spenden und Veranstaltungen. „Die außerordentlichen Aufwendungen sind Forderungsverluste von nicht einbringbaren Elterngeldern“, so Braun weiter. Da weniger Kinder die Einrichtung besuchten, wurden zwar weniger Elternbeiträge eingenommen als angenommen, aber durch Personalanpassungen konnte den Mindereinnahmen entgegengewirkt werden. Zudem wurden im vergangenen Jahr im Durchschnitt sieben Inklusionskinder betreut, die mit entsprechendem Personal betreut wurden, was auch entsprechend verrechnet wurde. Das Defizit sei ursprünglich mit über 100000 Euro im Haushalt eingeplant gewesen, so Braun, nun falle das Defizit mit 36276,73 Euro erheblich geringer aus. Vorbehaltlich der Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss schlage sie deshalb vor, den Defizitausgleich der AWO zu erstatten. Johann Landinger (HWV) begrüßte das gering ausgefallene Defizit, merkte aber gleichzeitig an, dass es immer das Ziel sein sollte, das Defizit gering zu halten. Die AWO solle deshalb gebeten werden, künftig besser zu planen, denn auch die Gemeinde brauche mehr Planungssicherheit. Der Hinweis, genaueres Zahlenmaterial für die Haushaltsplanung zu liefern, wurde dem Beschlussvorschlag hinzugefügt. Ohne Gegenstimme stimmten die Gemeinderäte daraufhin dem Defizitausgleich zu.