WBV darf Biberdamm entfernen

von Redaktion

Zusammenarbeit der Gemeinde Eggstätt mit dem Wasser- und Bodenverband soll gestärkt werden

Eggstätt – Bürgermeister Christian Glas (FB) informierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung das Gremium darüber, dass die Situation im Zusammenhang mit dem Biber und dem Wasser- und Bodenverband Ischler Ache (WBV) „noch nicht ganz zufriedenstellend“ sei.

Im vergangenen Jahr habe der Verband angedroht sich aufzulösen. Der WBV kümmert sich seit über 100 Jahren ehrenamtlich um die Pflege und Räumung der Gewässer auf über 130 Kilometern Länge (wir berichteten mehrfach).

Zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Josef Huber (CSU), Rasso Ludwig von der Abteilung Bauen und Umwelt im Landratsamt sowie Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde und des WBV habe man Anfang Juli erneut über das weitere Vorgehen gesprochen.

Als Erfolg wertete der Rathauschef, dass Biberdämme am Klärwerk/Wertstoffhof nun dauerhaft entnommen werden dürfen. Hierzu liege das schriftliche Einverständnis vor.

Einigkeit habe darüber geherrscht, dass die Demeter-Bauern trockene Wiesen für ihre Mahd benötigen. Große Übereinstimmung habe es auch bei der einmaligen Entnahme eines Dammes am Laubensee (nordöstlich von Eggstätt) gegeben. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Glas darüber, dass die Gemeinde über den örtlichen Biber-Beauftragten, direkt mit der Unteren Naturschutzbehörde in Kontakt treten kann. elk

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