Syrerin gibt sich als Griechin aus

von Redaktion

Bundespolizei erwischt 28-Jährige bei Kontrollen auf der Inntalautobahn – Frau zurück nach Österreich geschickt

Rosenheim/A93 – Von einer syrischen Staatsangehörigen haben Schleuser einen mittleren vierstelligen Betrag verlangt. Im Gegenzug versorgten die Schlepper die Frau für ihre illegale Reise nach Deutschland mit gefälschten Papieren, Flug- und Bustickets. Am Donnerstag hat die Bundespolizei die Urkundenfälschung bei Grenzkontrollen auf der A93 aufgedeckt. Die Frau wurde auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden in einem italienischen Fernreisebus kontrolliert. Ihr vorgezeigter griechischer Ausweis wurde von den Bundespolizisten rasch als Fälschung entlarvt. Zudem fanden sie bei der Durchsuchung echte syrische Dokumente. Dennoch bestand die Frau zunächst darauf, Griechin zu sein. Als jedoch ein Gespräch mit einer griechisch sprechenden Beamtin fehlschlug, gestand sie schließlich, ursprünglich aus Syrien zu kommen. Eigenen Angaben zufolge erwarb die 28-Jährige ihre gefälschte Identitäts-Karte von Schleusern in Griechenland. Die gesamte Organisation ihrer Tour über Italien nach Deutschland kostete sie 5000 Euro. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung ein. Nach Abschluss musste die Frau das Land wieder verlassen und wurde den österreichischen Behörden übergeben.

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