Nachruf

von Redaktion

Raubling/Großholzhausen − Im hohen Alter von 94 Jahren ist Richard Kruckenhauser verstorben. In der Pfarrkirche St. Georg zelebrierte Pfarrer Arkadiusz Kolecki das Requiem und blickte auf das Leben des Verstorbenen zurück.

Richard Kruckenhauser wurde 1926 im österreichischen Angath geboren. Mit einem Jahr kam er zu seinen Großeltern nach Kiefersfelden und wuchs dort mit einem jüngeren Cousin auf. Im jungen Alter von 17 Jahren wurde er zur Wehrmacht einberufen. Nach schweren Kriegsjahren und amerikanischer Gefangenschaft, wurde er 1946 entlassen und kehrte zu Fuß in seine Heimat zurück. Kruckenhauser fand Arbeit im Marmorwerk Kiefersfelden. Eine weitere Station im Berufsleben des Verstorbenen war nach der Beschäftigung im Sägewerk Lindner in Kirchdorf, die Arbeit als Maschinenführer in der PWA (Papierwerk) in Redenfelden. Diese führte er bis zum Renteneintritt aus.

Im Jahr 1950 heiratete er Josefa Gschwendtberger. Tochter Monika war das Glück der Eheleute. 1957 konnten sie den Traum von einem Eigenheim verwirklichen, dieses wurde im Schulweg in Großholzhausen gebaut. Schmerzlich war der Tod seiner Ehefrau im Juli 1993.

Kruckenhausers Fortbewegungsmittel war das Rad. Mit diesem fuhr er zur Arbeit, erledigte die Einkäufe und alle sonstigen Besorgungen. Der Verstorbene liebte seinen Garten, die Berge und er hielt sich am liebsten im Freien auf. Vier Jahre nach dem Tod seiner Frau lernte er Lisbeth Kissner kennen. Sie wurde seine Lebenspartnerin und die beiden wohnten den Winter über in Bad Endorf und in der warmen Jahreszeit in Großholzhausen. Leider verstarb sie 2016. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Kruckenhauser in Bad Endorf.

Viele Trauergäste nahmen an der Beerdigung im Gemeindefriedhof teil. koa

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