Über 4000 Eurofür Justizkasse

von Redaktion

Bundespolizei vollstreckt Strafbefehle

Rosenheim – Die Bundespolizei hat auf der A8 einen Ungarn festgenommen, der Justizschulden in vierstelliger Höhe hat. Er legte deshalb einen teuren Zwischenstopp in Rosenheim ein. Eine Österreicherin musste ihre Fahrt auf der Inntalautobahn A93 ebenfalls unterbrechen. Auch sie musste tief in die Brieftasche greifen. Die 35-jährige Österreicherin wurde von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht. Wegen Leistungserschleichung war sie 2017 zu einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro verurteilt worden. Ersatzweise hätte die österreichische Staatsangehörige eine 50-tägige Freiheitsstrafe verbüßen müssen. Dank ihrer offenbar gut gefüllten Reisekasse war die Frau in der Lage, die geforderte Summe direkt bei der Bundespolizei zu zahlen. Anschließend durfte sie ihre Fahrt fortsetzen.

Auch dem ungarischen Staatsangehörigen blieb ein 40-tägiger Haftaufenthalt erspart. Wegen eines Pflichtversicherungsverstoßes lag ein Strafbefehl gegen den Mann vor. Der 44-Jährige konnte den festgelegten Betrag in Höhe von 2000 Euro aufbringen. Danach durfte er die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion wieder verlassen.

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