Leserforum

Glückliches Obing

von Redaktion

Zum Artikel „Heute ist Feiertag für Obing“ (Lokalteil):

Obing hat zu seiner Orts- mitte gefunden und der wirtschaftlich nötigen
B304 einen guten, neuen Weg gewiesen. Wir können den Nachbarn nur gratulieren zu diesem Erfolg mithilfe der Politik. Ein „lebenswertes Halfing“ wird seit 2012 angemahnt. Der Durchfahrtsverkehr mit 12000 Fahrzeugen pro Tag, und knapp zwei Meter neben den Wohn- und Schlafbereichen der Anwohner schleudert unaufhörlich Gift- und Schadstoffe hinein ohne jeglichen Schutz. Eine gut ge-machte Umfahrung muss daher die Alternative sein. Sie brächte einen großen Gewinn für den ganzen Ort. Obing ist hier das jüngste positive Beispiel. Wer beobachtet, wie Fußgänger, vor allem seh- oder körperbehinderte Personen verzweifelt versuchen, von einem Ortsteil in den anderen zu gelangen, weiß, dass Halfing eine Lösung braucht.

Es ist mehrfach ein zerrissenes Dorf. Nicht nur die beiden Staatsstraßen, die den Ort in der Mitte spalten, sondern auch die sozialen und familiären Beziehungen sind betroffen. Viele Bewohner schämen sich, dass sie trotz gültigem Beschluss und Finanzierung 2013 auf einen verlogenen Flyer hereingefallen sind und falsch abgestimmt haben. Die damaligen „Fake News“ belasten seither Halfing wie ein Trauma. Es ging bei der Befragung nicht um das Wohl der Menschen im Ort, sondern um Bewohner der Außenbereiche, die ihre vermeintliche „Idylle“ in Gefahr sahen. Zuschüsse in Millionenhöhe verschwanden irgendwo. Wir setzen nun unsere Bemühungen fort, für eine angemessene Lebensqualität zugunsten aller Bürger. Jetzt ist es Zeit zu planen und zu handeln für ein lebenswertes Halfing.

Hildegard Rieder-Aigner

Halfing

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