Arbeiten liegen im Zeitplan

von Redaktion

Erneuerung der Staatsstraße 2098 geht voran – Auch Amphibien wird geholfen

Niederaudorf/Kirnstein/Flintsbach – Wegen einer umfangreichen Fahrbahnerneuerung ist die Staatsstraße 2089 zwischen Kirnstein und Niederaudorf bis voraussichtlich Ende Oktober gesperrt (wir berichteten). Wie Ursula Lampe, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts Rosenheim, jetzt gegenüber unserer Zeitung mitteilte, liegen die Sanierungsarbeiten „noch gut im Plan und laufen ohne größere Probleme“. Die Maßnahmen betreffen auch die Amphibien“.

Asphaltarbeiten
stehen noch aus

Aktuell werden gerade die Leiteinrichtungen für Amphibien repariert sowie die Entwässerungseinrichtungen erneuert. „Die Asphaltarbeiten stehen noch aus“, so Lampe auf Nachfrage. Außerdem werde demnächst ein Durchlass über einen Wassergraben bei der Kitzwand durch einen neuen ersetzt. Auch die Straßenausstattung, die Leitpfosten, die Beschilderungen und die Stahlschutzplanken gehören laut Lampe erneuert.

Was die Asphaltarbeiten betreffe, müsse man auf trockenes Wetter warten. Diese seien laut Lampe „stark witterungsabhängig“. Insbesondere beim Einbau der Asphaltschichten sei trockenes Wetter zum Erreichen der geforderten Qualität Bedingung. „Daher muss das Wetter in den kommenden Wochen beobachtet werden.“ Hinzu komme, dass die zuständige Baufirma bei der Lieferung von Baustoffen und Betonfertigteilen einen Engpass gemeldet hat. Ob dies Auswirkungen auf den Zeitpunkt der Gesamtfertigstellung Ende Oktober habe, lasse sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt „seriös nicht sagen“. Der Zeitplan könne sich durchaus verschieben.

Da für die Arbeiten eine Vollsperrung nötig ist, wird der Verkehr derzeit von Brannenburg über Nußdorf, Erl und Oberaudorf geführt. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung ab Oberaudorf, über Erl und Nußdorf nach Brannenburg. Die Umleitungsstrecke sei entsprechend beschildert, sagt Lampe. Die Kosten, die der Freistaat in die Verkehrssicherheit der Staatsstraße 2089 investiert, würden sich auf rund eine Million Euro belaufen. Und wie wirkt sich die Vollsperrung auf die Gemeinden Oberaudorf und Flintsbach aus? Probleme bei den Umleitungsstrecken seien, so Bürgermeister Professor Dr. Matthias Bernhardt, bislang nicht bekannt. Er habe noch keine Beschwerden zu hören bekommen. „Jede Baumaßnahme bringt unliebsame Hindernisse mit sich. Aber im Grunde sind wir froh, dass die Sanierung gemacht wird.“ Die Staatsstraße sei in keinem guten Zustand mehr gewesen, deshalb werde die Sperrung „sehr gut akzeptiert“. Dennoch hoffe man, dass die Sanierungsarbeiten im gesetzten Zeitrahmen vonstattengehen.

Weitere Totalsperre
in Flintsbach geplant

„Mehr Zeit und Geduld ist jetzt bei den Beteiligten gefragt“, sagt Stefan Lederwascher, Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach. Von Flintsbach nach Oberaudorf und umgekehrt komme man derzeit nur über die Autobahn. „Wir sind halt im Talkessel“, so der Rathauschef. Da heiße es jetzt „Zähne zusammenbeißen“, schließlich sei die Maßnahme in ein paar Wochen wieder erledigt. Dann folge aber eine weitere Vollsperrung: Zwischen Umspannwerk und Verkehrsinsel am Baugebiet „Am Kreuzfeld“ sei eine neue Asphaltschicht geplant. Dazu müsse die Ortsdurchfahrt gesperrt werden, so Lederwascher. Zugunsten der Fahrbahnerneuerung zwischen Kirnstein und Niederaudorf wurde die Neuasphaltierung hinten angestellt.

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