Eine kleine Almhütte als Kindergarten

von Redaktion

Bürgermeister Alois Loferer betont bei Segnung: „Angenehmer als ein Container“

Bad Endorf – Einen besonderen Weg geht die Marktgemeinde Bad Endorf für ein Kindergartenprovisorium. Statt einen weiteren Container aufzustellen, entschied sie sich für einen Holzbau in Form einer Almhüttenvariante.

Dieser Tage wurden die neuen Kindergartenräume im Zentrum von Bad Endorf offiziell eröffnet und durch Gemeindereferent Albert Buchetmann gesegnet. „Ich hoffe, dass die Kinder und auch die Betreuer sich in diesen Räumen richtig wohlfühlen werden. Es ist ein schönes Gebäude geworden. Durch die Höhe bekommen die Räume Volumen und sind damit angenehmer als Container“, erklärte Bürgermeister Alois Loferer in der kleinen Feierstunde und dankte dem Gemeinderat, Annelinde Maier vom Bauamt, der Firma Schmid und dem Ingenieurbüro Katzer für die Umsetzung des Projekts sowie das gute und zuverlässige Miteinander bei angenehmer Atmosphäre. „So konnte in kürzester Zeit dieses Ersatzangebot beauftragt werden und die Räume waren punktgenau zum ersten Kindergartentag bezugsfertig.“

Für rund 18 Monate, bis zur Fertigstellung des neuen Kindergartens, finden in zwei Gruppenräume mit dahinterliegenden Schlafräumen 20 Kindergartenkindern und zwölf Krippenkinder viel Platz in diesem Gebäude.

Vom breiten Spielflur aus sind die Gruppenräume und ein auf die Jüngsten abgestimmter Toilettenraum mit kleinen WCs, kindgerechten Waschbecken und Wickeltisch zu erreichen.

Des Weiteren befindet sich in der Almhütte eine kleine Einbau-Küchenzeile für das Personal mit Waschmaschine und Trockner sowie ein Personal-WC.

Das Vordach bietet einen überdachten Bereich für die Kinderwagen. Auf rund 230 Quadratmetern Grundfläche für das gesamte Gebäude ist noch über das erforderliche Maß hinaus ausreichende Gartenfläche. Auch die Flucht- und Rettungswege sowie alle weiteren Brandschutzthemen sind ordnungsgemäß erfüllt.

Großes Lob sprach Loferer dem gemeindlichen Bauhof aus: „Sie waren stets bei kleinen Arbeiten wie Hausanschlüsse, dem Zaun und dem Gartenanlegen bereit zu helfen.“

Loferer hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Kindergartenleiterin Barbara Laböck und dem Vertreter des Katharinenheims als Träger, Albert
Buchetmann, hervor: „Nur durch eine schnelle Abstimmung bei vielen Punkten konnten wir so zügig vorankommen. Danke an den Träger, dass er diesen besonderen Weg mit uns geht.“amf

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