KDZ treibt weiter Rechnungen ein

von Redaktion

Amerang – Der Gemeinderat Amerang beschloss einstimmig das Forderungsmanagement an das Kommunale Dienstleistungszentrum (KDZ) Oberland zu übertragen. Als eine von 16 Pilotgemeinden und -städten hat Amerang in einer dreijährigen Testphase das Forderungsmanagement des KDZ bereits erprobt. Nun wurde beschlossen, die Zusammenarbeit fortzuführen.

Aus Sicht des Bürgermeisters Konrad Linner (GLA) ist das eine gute Entscheidung, denn die Eintreibung von Gebühren sei eine komplexe Angelegenheit und für die Gemeinde mit hohem personellen Aufwand verbunden. Die Vollstreckungsabteilung des Verbandes ist nach den Worten des Bürgermeisters für diese Aufgabe mit Mitarbeitern besetzt, die jahrelange Erfahrung hätten. Beispielsweise bei der Eintreibung von Bußgeldern aus der Verkehrsüberwachung. Die Leistung sei mit keinen hohen Kosten verbunden, so Konrad Linner. Der Zweckverband habe keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Bearbeitungsentgelte würden kostendeckend kalkuliert. Beim Forderungsmanagement für Städte und Gemeinden habe der Verband in der Testphase eine Erfolgsquote von 56 Prozent. ca

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