Kienberg – Bei den Vorstandswahlen der Regionalinitiative Chiemgauer Seenplatte bestimmte die Mitgliederversammlung des Vereins Pittenharts Bürgermeister Josef Reithmeier erneut zum Vorsitzenden. Die Regionalinitiative ist Träger der Lokalen Aktionsgruppe aus 24 Gemeinden, die mit- hilfe von EU-Fördermitteln Projekte umsetzt, die zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Region beitragen.
Konrad Linner
Stellvertreter
Nachdem Augustin Voit bei den Kommunalwahlen nicht mehr für den Bürgermeisterposten in Amerang kandidiert hatte, musste ein neuer Zweiter Vorsitzender für die Leader-Region gefunden werden. Auf Vorschlag von Voit stimmte die Versammlung für Konrad Linner, seinen Nachfolger im Bürgermeisteramt in Amerang. Beim Schriftführerposten trat der neugewählte Bürgermeister von Frasdorf, Daniel Mair, das Amt seiner Bürgermeistervorgängerin Marianne Steindlmüller an. Bei den Beisitzern, die nicht aus dem Kreis der offiziellen Gemeindevertreter kommen, sondern sich als Vertreter der Zivilgesellschaft am Prozess der Weiterentwicklung der Region beteiligen, bleibt mit Inge Graichen, Monika Leiser, Sabine Löw-Wurmannstetter und Fedor Volckmar-Frentzel alles beim Alten.
Reithmeier skizzierte die positive Situation der Leader-Region Chiemgauer Seenplatte in der nun 2021 zu Ende gehenden Förderperiode des EU-Programms. In der aktuellen Förderperiode wurden bereits 47 Projekte zur Umsetzung genehmigt, für zwei weitere wird der Förderbescheid in den nächsten Tagen erwartet. Aufgrund dieser erfolgreichen Arbeit wurde das ursprünglich zur Verfügung stehende Fördermittelbudget von 1,5 Millionen Euro schon im vergangenen Jahr vom Land Bayern auf 1,7 Millionen Euro aufgestockt. Mit den zwei neuesten Projekten greift die LAG Chiemgauer Seenplatte daher erstmals auf Fördermittel zu, die vom Land Bayern nach Bedarf den Leader-Regionen zugewiesen werden.
Projekte
weiterentwickeln
Es stehen ausreichend Fördermittel zur Verfügung. Mit der Verlängerung der Förderphase können Projekte bis zum Ende des Jahres 2021 beantragt und dann innerhalb von zwei Jahren realisiert werden, informierte Reithmeier. „Es lohnt sich, Projekte zu entwickeln; Projektideen sollten möglichst schnell an den LAG-Manager Christian Fechter und den Vorstand herangetragen werden“, so sein Fazit.igr