Zum Zeitungsbericht „Anwohner fordert: Gefahr entschärfen“ (Lokalteil):
Die letzten Jahre gab es auf dieser Straße drei schwere Unfälle. Diese wurden von Personen verursacht, die oft diese Straße benutzen, und daher den Verlauf und den Zustand gut kennen. Auch konnten die vielen Warnbaken und Schilder die Unfälle nicht verhindern. Daher würde auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung kaum etwas bringen. Der Vorschlag, in der Hinsicht auf Tankerunfälle, die Fahrzeuge auf andere Straßen umzuleiten, hat auch seine Probleme: Von Natzing durch das Trinkwasserschutzgebiet von Endorf und bei Hartmannsberg zwischen den drei Seen durch und durch Bad Endorf und Mauerkirchen, am Bach der zum Simssee läuft entlang, weiter nach Rimsting – oder über Breitbrunn und Wolfsberg im Einzugsbereich des Chiemsees entlang und durch das Trinkwasserschutzgebiet von Rimsting. Dann noch der Vorschlag für einen Radweg. Es sind kaum Radfahrer auf dieser Strecke und diese fahren – nicht wie im Bild in der Zeitung provokativ weit weg vom Fahrbahnrand – am Rand der Fahrbahn. Zum Bau eines Radwegs braucht man den Grünstreifen, mindestens zwei Meter Radweg und je nach Gelände eine Böschung. Das wären dann mindestens vier Meter zusätzliche Breite des Straßenverlaufs, die Parkstreifen nicht eingerechnet. Jeder kann sich selbst ausmalen, was das für eine Schneise durch den Wald am See entlang gäbe, die zu noch flotterem Fahren verleiten würde. Die Rennradfahrer würden trotzdem auf der Straße fahren, sie dürfen das ja. Mit ein bisschen mehr Vorsicht und Rücksicht auf andere ließe sich vieles verhindern.
Kaspar Murner
Breitbrunn