Schechen – Die Schützengesellschaft Immergrün aus Deutelhausen sucht eine neue Bleibe. Aktuell sind die Schützen im ehemaligen Gasthaus Deutelhausen untergebracht. Das Gebäude ist aber in die Jahre gekommen, wie Vorsitzender Kurt Hefter berichtet. Da der Mietvertrag im kommenden Jahr ausläuft, rechnet die Schützengesellschaft mit einem absehbaren Ende des Mietverhältnisses.
Nun haben die Schützen einen Antrag an den Schechener Gemeinderat gestellt, in das Haus der Vereine in Pfaffenhofen einen Schießstand einbauen zu dürfen. Die Hobbysportler könnten sich vorstellen, im Dachgeschoss des ehemaligen Schulhauses unterzukommen.
„Ich war mit dem Vorstand und einem Architekten dort“, berichtete Stefan Adam, Bürgermeister von Schechen. Der Experte habe verlauten lassen, dass es möglich wäre, eine Anlage mit sechs Schießständen einzubauen. Einige Herausforderungen gebe es allerdings. So müsste der Brandschutz gesichert werden. Die Innentreppe sei holzgetäfelt und entspricht nicht den nötigen Richtlinien. Daher müsse man prüfen, ob man eine Außentreppe anbringen könnte. Auch die Finanzierung müsse geklärt werden.
Statik ist
zu prüfen
Der Vorschlag der Gemeinde: Die Kosten für den Ausbau am Gebäude würde die Kommune übernehmen, den Innenausbau müssten die Schützen finanziell tragen. Auch mit den anderen Vereinen, die aktuell dort untergebracht sind, müsste man sprechen. Ein Aufenthaltsraum sei etwa in einem der Räume denkbar, die noch von der Feuerwehr genutzt werden. Schließlich stellte sich die Frage nach dem Prozedere. Denn es sei geplant, im Erdgeschoss zwei Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge zu schaffen.
Mit diesem Umbau müsste die gesamte Statik überprüft werden. Daher, so war man sich im Gremium einig, sollte man erst das erledigen, bevor man einen Schießstand realisiert.
Stephan Dialler (Parteifreie Bürger) meinte: „Wir sollten das mit Hand und Fuß planen, also von unten nach oben.“ Die Vereine sollten sich zusammensetzen und sich absprechen, meinte Peter Lechner (CSU).
Maria Ganslmaier-Hainzl (Parteifreie Bürger) wollte aber ein positives Signal der Zustimmung aussenden. Daher einigte sich der Gemeinderat einstimmig, dem Antrag zuzustimmen, wenn die baurechtlichen und finanziellen Vorgaben erfüllt werden.