Wildenwart/Atzing – Seit 70 Jahren feiern die Trachtenvereine „Die lustigen Wildenwarter“ und „Daxenwinkler“ Atzing einen gemeinsamer Gedenktag für die in den beiden Weltkriegen und seither verstorbenen Mitglieder. Der Festtag wurde coronabedingt in eingeschränkter Form begangen. Es spielte etwa nicht die große Besetzung der Blaskapelle Wildenwart, sondern ein Bläserquartett unter Leitung von Sebastian Graf. So waren der Gottesdienst mit Kaplan Joshy und das Gedenken am Denkmal in Prutdorf die zentralen Inhalte des Jahrtags. Wildenwarts Trachtenvorsitzender Peter Voggenauer stellte die Frage: „Sind die Weltkriege und Opfer nach über 100 Jahren beziehungsweise 80 Jahren nicht Vergangenheit und ist mit den Jahrzehnten nicht Distanz zwischen den Generationen entstanden?“ In unserer Gesellschaft seien mit Blick auf Vergangenheit und Gegenwart mehr den je Werte gefragt.hoe