Schritt hin zum Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel

von Redaktion

Gemeinderat Pittenhart verabschiedet Unternehmenssatzung

Pittenhart – Der Gemeinderat Pittenhart hat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Entwurf der Unternehmenssatzung für die Gründung des „Regionalwerks Chiemgau-Rupertiwinkel“ verabschiedet. Die Ratsmitglieder ermächtigten Bürgermeister Sepp Reithmeier (CSU), die Satzung zu unterzeichnen und alle zweckdienlichen Erklärungen abzugeben. Die Gemeinde Pittenhart war Teil der interkommunalen Machbarkeitsstudie zu diesem regionalen Energieversorgungsunternehmen gewesen und hatte im Dezember 2019 beschlossen, sich am Gründungsprozess für das Regionalwerk zu beteiligen. Heuer war in mehreren Versammlungen der Vertreter der beteiligten 16 Gemeinden der Entwurf der Satzung erarbeitet worden. Auf Wunsch der Kommunen kam das Handlungsfeld „Breitbandausbau“ zum Aufgabenbereich des Regionalwerks hinzu. In der Satzung ist festgelegt, dass das Stammkapital 240000 Euro beträgt. Im Verwaltungsrat hat jede Kommune jeweils eine Stimme, unabhängig von der Größe der Gemeinde. Das Kommunalunternehmen soll vorerst nur mit einem technischen Vorsitzenden in Vollzeit an den Start gehen. Dieser wird momentan gesucht, damit das Unternehmen im kommenden Jahr in Betrieb gehen kann.

Mit dem Satzungsbeschluss des Gemeinderats trat die Gemeinde Pittenhart dem „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel“ offiziell bei und verpflichtete sich, dem Stammkapital des Regionalwerks 15000 Euro zuzuführen und darüber hinaus im April 2021 eine Zuzahlung von 15000 Euro in die Kapitalrücklage des Werks zu leisten.

Bürgermeister Reithmeier informierte den Gemeinderat, dass es momentan bei den 16 Mitgliedern des gemeinsamen Kommunalunternehmens bleibt, um den Gründungsprozess nicht zu verzögern. igr

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