Samerberg – Wenn Roswitha Estermann eine Idee im Kopf hat, fackelt sie nicht lange mit der Umsetzung – sei es die Installation eines Landwirtschaftsweges am Samerberg oder ein Treffen zu einem Samerberger Brotzeitabend. Aber ohne die passende Unterstützung helfe die beste Idee nichts, weiß die 49-Jährige. Nur im Miteinander bewege man Großes.
Seit rund zehn Jahren ist Roswitha Estermann im Ausschuss des Tourismusverbundes Samerberg tätig, seit zwei Jahren ist sie die Vorsitzende des Vereins. Der gelernten Reiseverkehrsfrau sei es ein Anliegen, das Image der Landwirte wieder ins rechte Licht zu rücken sowie mehr Bewusstsein für Regionalität zu schaffen. Ihr Ehrenamt führe sie mit „Herzblut“ aus: „Jeder sollte seinen Beitrag an die Gemeinde leisten“, findet sie.
Georg Huber, Bürgermeister von Samerberg, lobt das Engagement der 49-Jährigen. „Sie hat in den letzten Jahren mit einem großen ehrenamtlichen Einsatz einen Landwirtschaftsweg bei uns in der Gemeinde installiert, der regional und überregional viel beachtet wurde.“ Die zwei Rundwege mit 28 Tafeln gibt es nun seit etwa eineinhalb Jahren. Aber Roswitha Estermann ist überzeugt: „Alleine hätte ich das nicht geschafft.“
Heuer konnte die Vorsitzende wegen Corona nicht viel bewegen: „Alles fiel flach.“ Aber sie sei schon wieder fleißig am Ideensammeln. Denn sie gehe „mit offenen Augen“ durch die Gegend.Barbara Forster