Obing/Pittenhart – Seit September ist in der Verwaltungsgemeinschaft Obing Thomas König als neuer Geschäftsleiter tätig. Sein Vorgänger Ludwig Mörner hat ihn eingearbeitet und geht nun in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.
Ein letztes Mal protokollierte er die Sitzungen der VG-Gemeinden und verabschiedete sich mit einer Rückschau auf ereignisreiche Jahrzehnte der Kommunalpolitik von den Gemeinderäten in Obing, Pittenhart und Kienberg.
Mörner begleitete die Entwicklung der Verwaltungsgemeinschaft Obing von Anfang an. Kurz nach deren Gründung 1978 begann er die Ausbildung in der Verwaltung in Obing, weil er gerne im Ort bleiben wollte. Mit fünf Bürgermeistern arbeitete er dort zusammen, in Pittenhart mit drei, weil sowohl Engelbert Stöcklhuber als auch Hans Spiel drei Perioden im Amt blieben.
Mörner ließ Themen, Aufgaben und Ereignisse Revue passieren. In Obing wurde der Obinger See von der Gemeinde gekauft und viele öffentliche Gebäude wurden neu errichtet oder erweitert, von Grundschule und Kursbau für die Hauptschule, Schulturnhalle, Sportanlage zum neuen Feuerwehrhaus und Rathaus.
Über lange Jahre großes Thema war die Ortsumfahrung der B304. Für Pittenhart wichtig war die Sanierung des Schulgebäudes. Ein grundlegender Baustein dafür, dass Pittenhart Schulstandort blieb. Mit Mehrzweckhalle, Umgestaltung des Hilgerhofs zur Begegnungsstätte und aktuell der Sportplatzsanierung, aber auch der Unterstützung der Musikinitiative Pittenhart wurde das gesellschaftliche Leben gefördert. Als herausragende gesellschaftliche Ereignisse in seinen Berufsjahren erinnerte Mörner an die 1275- und 1300-Jahr-Feiern in Obing und das Jubiläumsjahr „200 Jahre Gemeinde Pittenhart“, besonders aber das Obinger Dorffest, das 20 Jahre lang die Obinger und Gäste aus nah und fern zusammengeführt hatte, nun aber schon einige Jahre eingeschlafen ist.
Für das Obinger Dorffest selbst aktiv
Für dieses Fest war Mörner selbst viele Jahre aktiv gewesen und so war auch jetzt seine Überzeugung: „Ein neues Obinger Dorffest wäre schon sehr schön, vielleicht an neuem Platz.“ Noch einige weitere Wünsche gab Mörner den Gemeinderäten in Obing und Pittenhart mit auf den Weg. Auf guten Baustil sollten sie schauen, auf die Erhaltung der alten Häuser und auf viel Grün im Ort. igr