Zum Bericht „Todesangst statt Radlerfreude“ (Lokalteil):
Als Radler bin ich auf meinen Wegen zur Arbeit und zurück nach Hause regelmäßig von Breitbrunn nach Rosenheim unterwegs. Eine wunderschöne Strecke. Das in Ihrem Beitrag kritisierte Teilstück, von Rimsting kommend, kurz vor Mauerkirchen, ist „der Horror“. Viel Autofahrer/innen nehmen Rücksicht, warten auf eine sichere Gelegenheit, um mit genügend Abstand zu überholen. Es bleiben aber viel zu viele, die das gefährliche Nadelöhr zwischen Radler und Gegenverkehr nicht scheuen. Eine Strecke zum Fürchten, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier ein schlimmer Unfall passiert. Bis eine Überbrückung zu den bestehenden Radwegen hergestellt ist, sollte zumindest die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt werden.
Dr. Martin Weiß
Rosenheim
Auf der Suche nach der optimalen Lösung passiert in Bad Endorf seit Jahren wieder einmal gar nichts. Selbst wenn der Radweg bis Mauerkirchen am Bach entlang geführt werden sollte, bleibt das Nadelöhr an der unübersichtlichen Kurve weiter unten. Denn die Radfahrer müssen dann die Straße überqueren, wenn sie Richtung Bad Endorf wollen. Dass die einfachste Lösung nicht forciert wird, ist unverständlich: der Osterbachweg ist keine Privatstraße, jedenfalls als solche nicht ausgeschildert, und wäre die vernünftigste Variante, um gefahrlos nach Mauerkirchen zu gelangen. Dass hierbei Privatinteressen tangiert werden, dürfte im Sinne des öffentlichen Interesses keine zu große Rolle spielen, es geht hierbei schließlich um die Verkehrssicherheit! Den Kiesweg bin ich selbst schon wiederholt gefahren, und er lässt sich mit einem herkömmlichen Rad problemlos nutzen – eine entsprechende Oberflächensanierung würde die Gemeinde zudem nicht die Welt kosten! „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, schrieb Erich Kästner, das sollte auch in Bad Endorf gelten!
Martin Piper
Bad Endorf