Über 13000 Euro für die Nachbarschaftshilfe

von Redaktion

Gruber-Stiftung unterstützt Einrichtung

Großkarolinenfeld – Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 13934 Euro unterstützt die Renate & Roland Gruber Stiftung auch in diesem Jahr die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld. Diese Stiftung wurde im Jahr 2012 von den Eheleuten Renate und Roland Gruber aus Berlin gegründet und verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Roland Gruber kam 1922 als achtes Kind einer Arbeiterfamilie in Chemnitz zur Welt und musste nach einer entbehrungsreichen Kindheit mit 18 Jahren in den Krieg ziehen. Das Kriegsende erlebte er im Fliegerhorst in Bad Aibling und fand nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft beim „Hoißn-Bauern in Mühlbach, Gemeinde Großkarolinenfeld, Arbeit und Brot. Dort blieb er bis zum Jahre 1954.

Diese Zeit bezeichnete er als die glücklichste Zeit seines Lebens. Anschließend ging Roland Gruber für dreieinhalb Jahre zu seinem Bruder nach Amerika und gründete nach seiner Rückkehr nach Deutschland in Berlin ein Möbelgeschäft. Seinen Erfolg wollte er gerne teilen und mit einer Stiftung seinen Mitmenschen etwas Gutes tun. Die Zeit beim „Hoißn“ hat er nie vergessen. Es bestand zeitlebens eine enge Freundschaft zur Familie Hutter. Leider verstarb Roland Gruber im Jahr 2015 und seine Ehefrau Renate im Juni dieses Jahres.

Mit großer Freude nahm die Erste Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe, Lilo Wallner, die Spende aus der Hand der Ersten Vorsitzenden der Gruber-Stiftung, Irmi Hutter, entgegen. Der Zuschuss wird für verschiedene notwendige Investitionen, wie Ausstattung des Therapiegartens und der Dienstkleidung, verwendet werden.

Die Nachbarschaftshilfe bedankte sich bei der Gruber-Stiftung ganz herzlich für die langjährige Unterstützung und das entgegen- gebrachte Vertrauen.

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