Oberaudorf – Anlässlich des 200. Geburtstags von Pfarrer Sebastian Kneipp am 19. Januar hat der Freistaat Bayern das Sonderprogramm „Touristische Infrastruktur – Kneipp-Anlagen“ aufgesetzt. Die Kommunen werden dabei bei Ausbau und Modernisierung von Kneipp-Anlagen unterstützt. Auch die Gemeinde Oberaudorf habe bis Ende November einen entsprechenden Antrag dazu gestellt, berichtet Bürgermeister Matthias Bernhardt (FWO). In der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Dorfentwicklung, Umwelt, Landwirtschaft, Soziales und Tourismus wurde über zwei mögliche Standorte für eine Kneipp-Anlage am Auerbach beratschlagt. Die eine Variante wäre eine „Naturkneipp-Anlage“ – „das würde man dann in den Bachlauf einbauen“, so Bernhardt. Die andere Möglichkeit bestünde darin, ein Becken neben den Auerbach zu errichten – was preislich etwas höher gegriffen wäre. Da der Ausschuss nur beratend tätig ist, habe es keinen Beschluss gegeben. „Das heißt noch nicht, dass der Bau einer Kneipp-Anlage dann auch wirklich umgesetzt wird. Die weitere Prüfung obliegt jetzt dem Bauamt“, ergänzte Geschäftsleiter Florian Seebacher auf Nachfrage. Am Hocheck gibt es bereits eine Kneipp-Anlage mit Blick auf das Kaisergebirge. „Die wird sehr gut genutzt“, so Seebacher. Zunächst gab es eine Anlage in Niederaudorf, nahe der Alten Schule. Weil diese aber wegen der Kindergarten-Container weichen musste, hat man die Anlage quasi nach Hocheck „versetzt“. Auch deshalb, so Bernhardt, favorisiere der Ausschuss jetzt einen Kneipp-Anlagen-Standort, der nicht allzu weit weg von Niederaudorf sei.bfo