Rott – Die Gemeinschaftsversammlung hat einstimmig den Haushalt und den weiteren Finanzplan für die Verwaltungsgemeinschaft der Kommunen Ramerberg und Rott beschlossen. Die vorgesehenen Budgets für den gemeinsamen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt erhöhen sich weiter.
Der Verwaltungshaushalt wurde für 2021 mit rund 1,22 Millionen Euro angesetzt. 2020 waren es noch 1,18 Millionen. Die Planung sieht bis 2024 eine minimale Steigerung auf 1,24 Millionen Euro vor.
Im Vermögenshaushalt sind die Kosten, die mit der Ausstattung der Büroräume entstanden sind, aufgeführt. Er wurde mit 84000 Euro angesetzt. 2020 waren es nur 34200 Euro. Gründe dieser Erhöhung sind nach Angaben der Kämmerei die geplante Anschaffung eines Elektroautos, ein neues Zugangsportal für jede Gemeinde nach dem Onlinezugangsgesetz, ein neues Rathausinformationssystem und die Einführung einer elektronisch erzeugten Rechnung.
Der Vermögenshaushalt deckt seinen Bedarf aus der Rücklage. Nachdem 2021 geplant 72000 Euro entnommen werden sollen, wird die Rücklage noch 77450 Euro betragen, so die Verwaltung. Der angesetzte ungedeckte Bedarf von 995900 Euro zum Jahresende 2021 wird auf die Gemeinden gemäß den Einwohnerzahlen umgelegt. Das entspricht für die Gemeinde Ramerberg 251157 Euro, für Rott sind es 744742 Euro.
Kredite zur Finanzierung wurden bisher nicht aufgenommen und sind auch in den Folgejahren nicht vorgesehen. Der ungedeckte Bedarf wird über eine Umlage von den Mitgliedsgemeinden gedeckt, beschloss die Gemeinschaftsversammlung. Eine Zuführung an den Vermögenshaushalt sei nicht vorgesehen, da derzeit durch das niedrige Zinsniveau keine Zinseinnahmen erzielt werden. Notwendige Anschaffungen könnten aus der Rücklage finanziert werden. Die Ausschussmitglieder der Gemeinden Ramerberg und Rott stimmten einstimmig zu. Richard Helm