Halfing – Einstimmig segneten die Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Halfing, bestehend aus Halfing, Schonstett und Höslwang, den Haushaltsplan für das kommende Jahr sowie den Finanzplan bis 2024 ab.
„Im Vorfeld haben wir drei Bürgermeister ja schon den Haushaltsplan besprochen,“ erklärte Gemeinschaftsvorsitzende und Halfings Bürgermeisterin Regina Braun (CSU) und dankte im gleichen Atemzug Halfings Geschäftsleiter und Kämmerer Marco Binder. Dieser präsentierte einige Zahlen aus dem Verwaltungs- und Vermögenshaushalt. Der Gesamthaushalt der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Halfing mit ihren insgesamt 5432 Einwohnern mache 1,03 Millionen Euro aus. Dabei werden auf den Vermögenshaushalt 48000 Euro – „da passiert nicht viel“ – und auf den Verwaltungshaushalt entfallen 982100 Euro. Habe letzterer im vergangenen Jahr noch 987000 Euro umfasst, so werde dieser heuer auf 1,03 Millionen und bis 2024 auf 1,061 Millionen Euro ansteigen.
Anschließend ging Binder auf einige Details ein. Auffallend sei die diesjährige Erhöhung der VG-Umlage bei den Einnahmen des Verwaltungshaushalts mit 819000 Euro, im Vorjahr habe die Umlage gut 126000 Euro weniger ausgemacht. Den Anstieg begründete Binder mit zwei Faktoren: Zum einen werde eine zusätzliche Stelle geschaffen, und zum anderen habe er die Personalkostensteigerungen wie beispielsweise die tariflichen Erhöhungen miteinberechnet. Da keine Fragen aus dem Gremium kamen, stellte Binder den Beschlussvorschlag vor. Der Haushaltsplan 2021 werde im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 982100 Euro festgelegt, und im Vermögenshaushalt Einnahmen und Ausgaben mit 48000 Euro. Die Verwaltungsumlage wurde im Haushaltsjahr 2020 auf 818950 Euro festgesetzt und nach dem Verhältnis der Einwohnerzahl der Mitgliedsgemeinden bemessen.
Für die Berechnung der Verwaltungsumlage wird die maßgebendere Einwohnerzahl auf 5432 (5454 Einwohner im Vorjahr) mit 150,76 Euro (23,76 Euro mehr als vom Vorjahr) festgesetzt. Der Haushaltsplanung und dem Finanzplan bis 2024 stimmten die VG-Vertreter geschlossen zu. Im Anschluss ging es noch um eine neu zu schaffende Stelle eines Technikers in der Halfinger Geschäftsstelle. Dafür benötige man, so die Bürgermeisterin, eine Ermächtigung der VG-Mitglieder, um Büroeinrichtung inklusive technischer Ausstattung und Software für einen neuen Büroarbeitsplatz zu kaufen. Alle VG-Mitglieder stimmten einstimmig zu. elk