Flächennutzungsplanänderung ermöglicht Kreisverkehr

von Redaktion

Gemeinde Amerang erwägt Baugebiet an der „Frabertshamer Straße“ – Einstimmiger Beschluss

Amerang – Beim Thema Ortsentwicklung hat die Gemeinde Amerang viel vor. Dies wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich. Um ein Gesamtkonzept für den östlichen Ortsbereich an der Frabertshamer Straße (St2360) zu erstellen, soll das rund 5,5 Hektar große Areal vom „Vodermaier Garten“ über die Sportflächen bis hin zum Waldbeginn an der Abzweigung zum Gewerbegebiet „Am Kroit“ sowie ein 1,1 Hektar großer Bereich gegenüber der Sportflächen überplant werden.

Neben der baulichen Entwicklung sollen auch die verkehrstechnische Erschließung und die Anbindung der geplanten Verbindungsstraße vom Gewerbegebiet im geänderten Flächennutzungsplan geregelt werden. Aus Sicht des Gemeinderats würde sich hier ein Kreisel anbieten. Für die verkehrsgutachtliche Beurteilung ist die geplante künftige bauliche Entwicklung im Ortsbereich entlang der Staatsstraße 2360 von erheblicher Bedeutung. Die künftige Ortsentwicklung soll deshalb nun konkret festgelegt werden.

Ein wichtiger Punkt ist die bauliche Entwicklung des „Vodermaier Gartens“. Die Gesamtfläche von etwa 10000 Quadratmetern erfordert mit der geplanten öffentlichen Nutzung für das örtliche Zentrum für Kinderbetreuung, einem Bürger- oder Vereinshaus und einem Projekt für Geschosswohnungsgebäude eine straßenmäßige Anbindung an die Staatsstraße 2360. Für das Gebiet und die Freisportanlage ist zudem auch eine Fuß- und Radweganbindung an die Ortsmitte notwendig. Daneben soll aus Sicht der Gemeinde, der dauerhafte Betrieb der Freisportanlage an dem Standort auch planungsrechtlich gesichert werden.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat auch für den Bereich südlich der Spange bis zur Sportanlage mit einer Fläche von etwa 11000 Quadratmeter bereits wiederholt über eine bauliche Entwicklung als Gewerbe- bzw. Mischgebiet beraten. Eine Entscheidung wurde bisher zurückgestellt. Gleichzeitig befasste sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach mit Anfragen zur baulichen Entwicklung der östlich an die Staatsstraße 2360 und nördlich an die bestehende Wohnbebauung angrenzenden Fläche.

Die Straßenanbindung dieses etwa 11000 Quadratmeter großen Gebiets müsste ebenso an die Staatsstraße 2360 und das genannte Einmündungsbauwerk erfolgen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Änderung des Flächennutzungsplans, um eine städtebauliche Lösung zu erreichen. Die gutachtlichen Planungen für die Errichtung eines Kreisels an der Einmündung der Verbindungsstraße Am Kroit – Frabertshamer Straße für 9817,50 Euro wurde beauftragt.ca

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