Neubeuern – Bequem von zu Hause aus bestimmte Behördengänge erledigen und mit einem Click die neuesten Infos der Gemeinde checken – die neue „Rathaus-App Neubeuern“, die seit Dienstag im Betrieb ist, macht es möglich. Erarbeitet wurde sie von der Verwaltung der Marktgemeinde Neubeuern zusammen mit dem Anbieter „Komuna GmbH“. Neben den allgemeinen Diensten, die auf der Website bereits abrufbar waren, gibt es nun einige weitere Extras. Heruntergeladen werden kann die App in den Playstores von iOS und Android.
Restliche Funktionen
zum Meldeamt folgen
im Laufe des März
Im Herbst habe es dazu bereits Vorbesprechungen gegeben, sagt Bürgermeister Christoph Schneider. Dabei seien die ersten Vorkehrungen in die Wege geleitet worden. „Und jetzt sind wir kurz vor dem Abschluss.“ Was bislang noch fehle, seien die Behördengänge im Bereich Meldeamt (Fundamt oder Meldebescheinigungen). Im Laufe des März sollen auch diese Funktionen in die App integriert sein. Zwar müsse man die Unterlagen noch selbst im Rathaus abholen, aber dadurch könne man schon „viele Sachen im Voraus“ beantragen, schildert Schneider die Vorteile.
Durch den Menüpunkt „Immer aktuell informiert“ werden die Bürger über Ereignisse wie Hochwasser, Schlaglöcher oder Corona-Infos benachrichtigt. In der Rathaus-App finden die Bürger noch weitere Menüpunkte wie „Info“, „Service“, „Dienste“ oder „E-Government“. Bei Letzterem könne man zum Beispiel Wahlergebnisse direkt am Handy verfolgen. Auch Übersichtskarten von Einrichtungen am Ort, beispielsweise Sehenswürdigkeiten, seien einsehbar. „In Neubeuern sind wir onlinetechnisch schon gut aufgestellt“, findet Schneider. In sozialen Medien wie Facebook oder durch den Gemeinde-Newsletter werden alle wichtigen Inhalte öffentlich transportiert. Die App sei eine weitere Sparte, in der man auf „Transparenz“ und „Offenheit“ setze. Die Nutzung der App sei kostenlos.
Knapp 9000 Euro
Förderung vom
Freistaat Bayern
Der Gemeinde hat die Anschaffung und Einrichtung der App rund 11530 Euro gekostet, dabei gab es vom Freistaat Bayern eine Förderung von etwa 9224 Euro.
Die App ist bürgerfreundlich“, so Schneiders Ansicht. Selbst Senioren könnten sich damit zurechtfinden: „Und notfalls helfen halt die Enkel.“ Auch Schneider habe die App schon auf seinem Handy installiert. Und er hofft, dass sie den Neu- beurer Bürgern den gewünschten Komfort bietet.