Bauvorhaben am östlichen Ortsrand wird vertagt

von Redaktion

Offene Fragen und Einwände werden bis zur nächsten Sitzung in Bad Endorf geklärt

Bad Endorf – Das Bauvorhaben in der Jahnstraße muss noch warten. Nach langer Diskussion im Gemeinderat Bad Endorf verständigte sich das Gremium darauf, die Bebauungsplanänderung bei der nächsten Sitzung erneut vorzulegen und in der Zwischenzeit mit dem Planer die vorgetragenen Bedenken zu klären.

Bürgermeister Alois Loferer (CSU) hatte zu Beginn das geplante Vorhaben erläutert. So sollen am östlichen Ortsrand sechs Punkthäuser mit Flachdach, Zwischenbauten und Tiefgarage entstehen. Der gültige Bebauungsplan von 1967 sehe „an dieser Stelle Baurecht für vier Einzelhäuser mit Garagen vor“. Das Gebäude füge sich nach den Planangaben in den Innenbereich ein. Da es sich um ein Bauvorhaben der Nachverdichtung handelt, könne – die Zustimmung des Gremiums vorausgesetzt – die Änderung des Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren erfolgen. Aber es gebe, so Loferer, noch einige offene Punkte.

So sei beispielsweise eine Hausecke in Verbindung mit Gehsteig und der vorbeiführenden Straße recht unübersichtlich. Auch die Tiefgaragenzufahrt müsse noch einmal mit dem Planer besprochen werden, und die sozialen Ausgleichsflächen, also ein Spielplatz, seien noch nicht im Plan eingezeichnet.

Martin Both (Grüne) wollte PV-Anlagen auf dem Dach sehen. Das werde man anregen, versprach der Rathauschef. Wolfgang Kirner (SPD) merkte an, dass die überdachte Tiefgaragenzufahrt nicht eingezeichnet worden sei. Magdalena Restle (Grüne) befand, dass Flachdächer die Gebäude als größeren Komplex wirken ließen und dass Endorf eigentlich damit werbe, ein Dorf mit ländlichem Charakter zu sein. Bürgermeister Loferer entgegnete: Der Plan sehe „reizvolle Höhenunterschiede“ vor, er sei „mutig“. Er erinnerte auch daran, dass man „ehrlicherweise früher anders beraten“ hätte sollen. Christoph Schlaipfer (CSU) befürwortete eine Verschiebung des Baukörpers nach Westen, Sepp Moosbauer (CSU) bat um Schnitt-Ansichten und ein 3-D-Modell des Bauvorhabens.

Bürgermeister Loferer beendete die Debatte mit der Bitte, weitere aufkommende Einwände so bald wie möglich vorzutragen, damit man mit dem Bauwerber weiter reden könne. Ein Beschluss wurde nicht gefasst. elk

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