Obing – Familie, Angehörige und Wegbegleiter nahmen Abschied von Josef Eigner aus Obing, der mit 81 Jahren verstorben ist. Diakon Wolfgang Mösmang würdigte ihn als hilfsbereiten und geselligen Mitbürger.
Josef Eigner wurde am 6. August 1939 in Rabenden geboren. Er erlernte das Bäckerhandwerk, später arbeitete er beim Landkreis Traunstein. Aus der Ehe mit Maria Böck aus Frontenhausen gingen zwei Töchter hervor. Eigner war Familienmensch, der sich liebevoll um seine kranke Tochter kümmerte. Seine Fußballleidenschaft übertrug er auf seine Enkelsöhne, oft stand er im heimischen Garten im Tor. Als Fan des TSV 1860 München verpasste er fast kein Spiel der Löwen. „Auch wenn Sepp Eigner viele Obinger Vereine als Mitglied und als ehrenamtlicher Helfer unterstützte, so war doch der Turnverein Obing neben der Familie der Mittelpunkt seines Lebens“, sagt Turnvereinschef Thomas Schmitz.
Der „Profi“, wie ihn Mitspieler, Fußballerbuben und Freunde nannten, begann 1950 in der Schülermannschaft, spielte dann in der Jugend, in der ersten und zweiten Mannschaft und mit fast 50 Jahren bei den Alten Herren. Einige Jahre trainierte er die beiden Herrenmannschaften, war aber auch Jugendleiter und trainierte die Kleinen.
Viele Jahre war er Fähnrich des TV Obing und half der Theaterabteilung als Platzeinweiser und Kassier.
Darüber hinaus war Eigner auch im dörflichen Leben aktiv und vielseitig interessiert. Gerne war er mit dem Radl unterwegs und einem Ratsch nie abgeneigt. Er ließ kein Gründungsfest der Obinger Vereine aus, kein Kirchenfest. Eigner sammelte für soziale Einrichtungen und trug die Kirchenzeitung aus. Kurz: Er half, wo er gebraucht wurde. ca