Leserforum

Der Frasdorfer Anger und das Dorf

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die geplante Bebauung des Frasdorfer Angers:

Wie könnte es anders sein: Wenn unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, sind Diskussionen und zuweilen auch Streit nicht mehr weit. Dabei klingt es doch so nett: Ein Café an der Autobahnausfahrt, keine 200 Meter entfernt und noch dazu der lang ersehnte Alpenblick. Ein Ort zum Herausfahren, zum Verweilen und zum weiter Erzählen. Es wird nicht mehr aufhören, dass in der Folge zunehmend mehr und mehr von der A8 zum Pausieren herausfahren werden. Dieser Vorgang kann dann nicht mehr gestoppt, geschweige denn rückgängig gemacht werden. Sollte der Anger mit einem Café bebaut werden, wird sich vieles auch für das Dorf und die Dorfgemeinschaft verändern. Vor der Haustüre wäre durchgehend eine Vielzahl von Tagesankömmlingen zu finden, der Verkehr würde zunehmen, es wäre ein ständiges Kommen und Gehen. Der sanfte Tourismus wäre mächtig gestört. Ein Plan einer Dorfentwicklung wäre nicht mehr zu erkennen. Stattdessen würden die Verwicklungen zunehmen. Die dorfinternen Geschäfte und Anlagen würden angefahren und überlastet werden. Die Dorfruhe wird so zunehmend gestört. Die Verhältnisse sind dann unumkehrbar. Mögen die Bürger und Entscheidungsträger des Dorfes einen klugen Kopf behalten zum Wohle des Dorfes und dessen Erhalt seines Eigenlebens.

Egon Seits

Westerndorf

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