Neubau der Grund- und Mittelschule wird günstiger als erwartet

von Redaktion

Rotter Gemeinderat freut sich über Einsparungen in Höhe von 800000 Euro – Rohbau soll bis Dezember stehen

Rott – 800000 Euro weniger wird der Schulhausneubau kosten. Diese gute Nachricht verkündeten die Architekten und Diplom-Ingenieure Bernhard Putzhammer und Marie Rebotzke von der Architekten-Arbeitsgemeinschaft Putzhammer und Meier in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Die Planer stellten einen Zwischenbericht zum Schulhausneubau vor. Nachdem drei Viertel der Gewerke vergeben wurden, liegt die derzeitige Kostenentwicklung um 800000 Euro günstiger als kalkuliert.

Knappheit bei
den Baumaterialien

Sollte sich bei dem noch ausstehenden Viertel der Gewerke nichts ändern, werden die Gesamtkosten bei rund 18 statt 19 Millionen Euro liegen. Allerdings sind Zweifel angebracht, denn es herrscht eine Knappheit bei den Baumaterialien. Vor allem der Bezug von Dämmstoffen ist im Augenblick problematisch und die Arbeiten hinken um drei Wochen hinterher. Der Zeitpuffer ist aufgebraucht, dennoch soll der Rohbau bis Dezember stehen, so die Planung.

Ziel ist es, den Bau winterfest zu machen. Wenn das gelingt, können die weiteren Termine zum Ausbau der Gewerke ab Dezember 2021 und zur Fertigstellung bis Ostern 2023 eingehalten werden. Die Grundsteinlegung wird im Mai – zwei Monate später als geplant – stattfinden. Einen Änderungsvorschlag hatten die Architekten Putzhammer und Rebotzke auch im Gepäck: In Absprache mit dem Landschaftsarchitekten stellte sich heraus, dass zu wenig Geländer eingeplant wurden.

Der Höhenunterschied von über zweieinhalb Metern bei den Lichtgräben kann für die Schüler zur Gefahr werden. Dazu sind 155 Meter Geländer, die rund 41000 Euro kosten, geplant.

Lieber Pflanzen
statt mehr Geländer?

Gemeinderätin Carola Kahles (RF) hält dies nicht für nötig, eine ausreichende Bepflanzung würde den Zweck erfüllen. Marinus Schaber (BfR) war dafür, diese Maßnahme erst durchzuführen, wenn es notwendig ist.

Zweiter Bürgermeister Alfred Zimpel (BfR) wies darauf hin, dass es für spielende Kinder ohne Geländer gefährlich werden könnte. Auch Sebastian Mühlhuber (CSU) will kein Risiko eingehen. Mit zwei Gegenstimmen entschied sich das Gremium für das weitere Geländer.

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