Kein Wasserfalltreff am derzeit stillgelegten Werkskanal

von Redaktion

Gemeinderat Kiefersfelden lehnt Antrag wegen Hochwassergefahr ab – Bereich soll aber verschönert werden

Kiefersfelden Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung ihre Überlegungen vor: Am Einmündungsbereich des momentan wegen des Neubaus des Feuerwehrhauses trockengelegten Kiefermühlbachs (Werkskanal) in den Kieferbach, könnte ein „Wasserfalltreff“ angelegt werden.

Dafür sollten Bänke oder andere Sitzgelegenheiten so platziert werden, dass die Aussicht auf den Wasserfall und das fließende Gewässer gerichtet ist. „Gut gemeint, aber leider nicht machbar“, so die Aussage von Bürgermeister Hajo Gruber (UW). Somit wies er auf die „Sicherungspflicht der Gemeinde“ hin, „die einer Errichtung des Wasserfalltreffs eindeutig entgegen spricht“. Denn die Risiken, die im Zweifelsfall zulasten der Gemeinde gehen, „sind für uns nicht tragbar“. Gemeint ist damit die Gefahrensituation, die bei einer möglichen Hochwasserlage für die Besucher des Treffs ausgehen würde. Denn dieser dreieckige, circa 30 Quadratmeter große Bereich, ragt in den Kieferbach hinein, der schon des Öfteren über seine Ufer getreten ist.

Auch der Zweite Bürgermeister Ralf Wieser (SPD) distanzierte sich von dem Antrag seiner Parteikollegen, „denn die Risiken sind so nicht tragbar, es fehlt hier eine sichere Hochwasserverbauung.“ Allerdings, so der Tenor der Diskussion, soll diese „kleine Insel der Entspannung“, wie sie genannt wurde, durch bauliche Maßnahmen verschönert werden, damit jeder Bürger die optische Aufwertung genießen kann, ohne das Terrain betreten zu müssen. In der Abstimmung setzte sich diese Variante mit 19:2 Stimmen durch. hko

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