Eggstätt – „Durch den Tod eines Menschen stehen wir am Anfang eines neuen Weges“, so Peter Herdegen in seiner Trauerrede zur Beerdigung von Franz Rauch im Eggstätter Friedhof. Im Alter von 85 Jahren ist Franz Rauch gestorben.
Franz Rauch war gern unter Menschen. Er war Mitglied bei den Moosschützen, im Arbeiterverein und bei den Altschützen. Seine Art war es, kräftig anzupacken – mit 16 Jahren im Wasserwirtschaftsamt und ab 1955 als Holzfäller. Von 1993 bis zum Rentenbeginn 1998 arbeitete er bei der Teekanne unweit seines Hauses.
Das Wichtigste war für ihn jedoch seine Familie. Seiner Frau Christine, mit der er seit 1964 verheiratet war, und ihm wurden die Söhne Franz und Stefan geschenkt. Sohn Franz ging seinem Vater im August voraus.
„Lasst in eurer Trauer auch Platz für die vielen schönen Erinnerungen.“ Mit diesen Worten übergab Herdegen die Urne der Erde.
Schützenmeister Michael Lex von den Moosschützen dankte Rauch für 69 Jahre Treue zum Verein. Franz Rauch war einer der elf Personen, die die Moosschützen 1952 gründeten, somit war er Ehrenmitglied. Lex legte ihm zum Dank einen Kranz nieder. Die Schützenfahne senkte sich über dem Grab, und die Moosböllerer schossen den Ehrensalut.seh