Vogtareuth rüstet sich für Bundestagswahl

von Redaktion

Gemeinderat ernennt Wahlleiterin – Vorgaben für Plakatierung

Vogtareuth – Die Bundestagswahl am 26. September rückt näher. In Vogtareuth will man sich vorbereiten. Der Gemeinderat hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung über Wahlleiter, Plakatierung und Wahlbezirke beraten und entsprechende Beschlüsse gefasst – alle einstimmig.

Die Verantwortlichen für die diesjährige Bundestagswahl in Vogtareuth heißen Germana Beer und Jeanette Sonntag. Geschäftsstellenleiterin Beer fungiert als Wahlleiterin, Bauamtschefin Sonntag vertritt sie.

Die Gemeinderäte folgten dem Vorschlag von Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter (ÜWG), drei Wahlbezirke und dazu die jeweils entsprechenden Briefwahlbezirke zu bilden. Demnach gibt es die (Brief-)Wahlbezirke Vogtareuth Innenbereich, Vogtareuth Außenbereich und Zaiseringer Gebiet. Die Gemeinde ist also auch für den Fall gerüstet, dass wegen zu hohen Inzidenzzahlen die Wahllokale schließen müssten und eine reine Briefwahl stattfände. Doch wie auch immer: „Wir rechnen mit vielen Briefwählern heuer“, sagt Leitmannstetter. Im Vorfeld der Wahl am 26. September wollen die verschiedenen Parteien auch im Gemeindegebiet Werbung für ihre Kandidaten machen. Dazu stehen ihnen wieder ab Juni Plakatwände zur Verfügung, die der Bauhof an der Rosenheimer Straße/Ecke Vogteistraße und an der Kirchenmauer in Zaisering aufstellt. Außerdem können die Parteien und Wählergemeinschaften je zwei Großplakate im Gemeindegebiet platzieren. Zusätzlich sind 20 Plakatdoppelständer oder Einzelplakate in Größe
DIN A1 erlaubt. Diese dürfen laut Verwaltung aber nicht im Umkreis von 100 Metern zu Schule, Rathaus und Kindergärten aufgestellt werden. Sie an Straßenlaternen anzubringen, ist ebenfalls verboten. Alle Plakate in der Gemeinde müssen 14 Tage nach der Wahl entfernt worden sein. Alexandra Schöne

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