Zum Bericht „Die Frasdorfer wählen, was sie wollen“ (Lokalteil):
Lange haben sich Gemeinderäte mit den Planungen am Frasdorfer Anger auseinandergesetzt. Dreieinhalb Jahre und über 25 Umplanungen hat Familie Miedl investiert, um Frasdorf ein wundervolles Café zu ermöglichen. Ein Ort zum Zusammenkommen und Ratschen, Wohlfühlen und Genießen, mit Lehrpfad für Groß und Klein: ein Ort für alle, den es seit Jahren in Frasdorf nicht mehr gibt. In der Debatte sollten vermehrt sachliche Argumente stehen. Fakt ist, dass es durch die Änderung des Status quo immer Gewinner und Verlierer gibt. Der Verlierer der jahrelangen Auseinandersetzung durch den Gemeinderat zu diesem Thema steht fest: Frasdorf und seine Bürger! Seit Jahrzehnten bewegt sich in Frasdorf nichts. Die Gemeinde konnte keine Verbesserung erzielen. In den Darstellungen der Projektgegner wird von Anwohnern und von Gemeinderäten die Familie Miedl und der Anderlbauer dafür verantwortlich gemacht und abgestraft, weil sie in unseren Ort investieren möchten, damit sich endlich etwas im Ort bewegt, etwas Neues geschaffen werden könnte. Miedl steht für Qualität und Tradition, betreibt im Landkreis Rosenheim viele Bäckereien. Jede davon ist hochwertig und ansprechend und bietet Handwerkskunst zum Schmecken. Bevor das Vorhaben zu Unrecht verurteilt wird, sollte sich jeder Zweifler ein persönliches Bild machen, zum Beispiel beim Café in Bad Endorf. Man sollte dankbar sein, dass der Anderlbauer versucht, mit einer Bebauung auf seinem Grundstück Frasdorf zu verschönern. Im Ort ist eine Bebauung unmöglich, da freie Flächen im Ort von unansehnlichen Holzlagerplätzen, Wohnmobilen und alten Fahrzeugen gesäumt werden. Frasdorf ist einer von 100 Genussorten in Bayern. Darum lasst ihn uns mit einem Kreuz bei Nein auch genießbar machen!
Nathalie Barros
Frasdorf
Mit diesem Beitrag beenden wir die Veröffentlichungen von
Leserbriefen zum bevor-
stehenden Bürgerentscheid.
Die Redaktion