Zum Leserbrief von Mayr „So gar nicht ehrenamtlich“ (Lokalteil):
Vor einiger Zeit absolvierte ich eine Ausbildung zur Mamahilfe. Das Ausbildungskonzept war für mich eine Wohltat für die Seele. Inhalte, Literatur und fachliches Wissen sprachen mich sehr an. Die Begleitung durch Mamahilfe-Ausbilderin Julia Sander rundete den Kurs fachlich ab. Wir wurden nicht nur optimal auf die Aufgabe vorbereitet, andere Mütter zu entlasten, sondern haben gelernt, auch stets uns im Blick zu haben und damit ein Vorbild für andere Mamas zu sein. Dazu gehört auch, nicht nur Hilfe zu geben, sondern rechtzeitig selbst Hilfe anzunehmen. Ich bin als Mutter wieder gestärkt, gut organisiert und motiviert und weiß, was es heißt, Hilfe anzunehmen. Ich weiß nun, wann meine Ressourcen gefüllt sind und was es dazu braucht. Mütter leisten unglaublich viel. Das ist uns selber und dem Umfeld meist nicht mehr bewusst. Dabei kommt es oft zu Überforderungen, da wir denken, alles allein schaffen zu müssen. Hier kommen wir zum Einsatz. Wir sind als Mamahilfen dazu da, auf die Bedürfnisse der Mutter einzugehen, um sie zu unterstützen, damit sie wieder gestärkt den Alltag bewerkstelligen kann. Es hat mich sehr bereichert, mit einer Gruppe von Frauen diesen Kurs zu besuchen.
Anne Schellenberger
Stephanskirchen