Rott – Der Grundstein für die neue Rotter Schule ist gelegt: In der traditionell versenkten Zeitkapsel fand diesmal sogar ein Utensil Platz, das an die besonderen Rahmenbedingungen in Pandemiezeiten erinnert: eine FFP2-Maske.
Die symbolische Grundsteinlegung zum Neubau der Grund- und Mittelschule mit integriertem Kinderhort wurde in der Gemeinde Rott wegen Corona in kleinem Rahmen – aber dennoch sehr feierlich – begangen. Bürgermeister Daniel Wendrock und Schulrektorin Manuela Strobl versenkten eine Zeitkapsel in den Grundstein und besiegelten dies mit drei symbolischen Hammerschlägen.
Damit wurde der Baubeginn für das 19-Millionen-Euro-Projekt nunmehr auch ganz offiziell eingeleitet.
Unter Einhaltung aller aktuellen Hygienebedingungen war der Grundsteinlegung ein kurzer offizieller Begrüßungsteil vorausgegangen. In seinen einleitenden Worten äußerte Bürgermeister Wendrock die Hoffnung, dass sich die positive Entwicklung der Baukosten fortsetzen und die auch auf dieser Baustelle schon spürbare Baustoffknappheit sich baldmöglichst entspannen möge, sowie das Bauprojekt bis 2023 wie geplant fertiggestellt werden könne.
Er hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte dann in ein Gebäude einziehen können, dass ausreichend Raum für einen vielseitigen und kreativen Lern- und Lebenserfolg bietet. Oder wie es die berühmte Reformpädagogin Maria Montessori gesagt habe: „Nicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“ Schulleitern Manuela Strobl bekräftigte diesen Ansatz, in dem sie Wünsche von Schülerinnen und Schülern an die neue Schule verlesen ließ. Diese wurden nebst Geldmünzen, der aktuellen OVB-Heimatzeitung, Bauplänen und einer FFP-2-Maske in die Zeitkapsel gelegt. Landrat Otto Lederer betonte die Bedeutung von solch‘ mutigen Investitionen in die Bildungslandschaft.
Der bauleitende Architekt Bernhard Putzhammer stellte in kurzen Zügen die Struktur der entstehenden Gebäude und den mehrjährigen Planungsprozess dar. „Drei Schulleitungen und zwei Bürgermeister später hat nun endlich der Bau begonnen“, betonte Putzhammer augenzwinkernd.
Der Segnung durch den katholischen Dekan Klaus Vogl und die evangelische Pfarrerin Cordula Zellfelder folgte die eigentliche Grundsteinlegung mit den Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschule als „Zaungästen“.
Wendrock und Strobl wünschten dem Bau zum Abschluss einen reibungslosen und unfallfreien Verlauf und allen die darin lernen, lehren und leben werden, Glück und Erfolg.re