Freude über ein „echtes Gemeinschaftswerk“

von Redaktion

Bürgermeister Thomas Schmidinger übergibt Schlüssel für das Dorfgemeinschaftshaus

Schnaitsee – Die letzten Arbeiten sind erledigt. Und so war es an der Zeit, den Schlüssel für das Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus Waldhausen an die Feuerwehr und an die Vereinsvertreter zu übergeben.

Dazu hatten Bürgermeister Thomas Schmidinger, Geschäftsleiter Thomas Perreiter und Bauamtsleiter Josef Pfenninger einen überdimensionalen Schlüssel mit in den Saal des neuen Hauses gebracht.

Der Bürgermeister versprach bei der Begrüßung, dass zu gegebener Zeit eine große Einweihungsfeier für alle Bürger stattfinden wird.

Schmidinger blickte auf das lange Werden des Hauses zurück. „Schon bei meinem Vorgänger Vitus Pichler wurden erste Pläne gemacht und auch ein Grundstück erworben. Aber was im Gedanken oft einfach ist, wird durch Probleme oft schwierig und dauert lang. Aber heute stehen wir in einem Haus, das nicht nur für die Feuerwehr optimal ist, sondern das auch im Herz des Dorfes Waldhausen für alle Vereine und Bürger offen steht.“

Schmidinger erinnerte noch einmal an das Grundstück am Sportplatz, dem es an 25 Metern Anbindung ans Dorf fehlte, und auch an eine Unterschriftenaktion, bei der rund 300 Bürger gegen den Abriss des alten Schulhauses und den Neubau votierten.

„Und zuletzt verschob noch der katastrophale Einbruch bei der Gewerbesteuer das Vorhaben um zwei Jahre. Ein positives Erlebnis war auch, dass der Abbruch statt der kalkulierten Kosten von 220000 Euro auf 70000 Euro reduziert werden konnte.“ Insgesamt wurden in das Vorhaben etwa 2,5 Millionen Euro investiert. In seinen Dankesworten hob er die Mitarbeit der Vereine hervor. Er würdigte das Engagement von Geschäftsleiter Thomas Perreiter, der fast täglich vor Ort war.

Ein besonderer Dank galt Fritz Erl, der für die Feuerwehr in der Bauzeit ein Ausweichdomizil zur Verfügung gestellt hatte. „So dürfen wir heute sagen, dass hier ein echtes Gemeinschaftswerk entstanden ist. Es konnte nur so gut werden, weil alle zusammengeholfen haben.

Es ist mein größter Wunsch, dass ihr euch hier daheim fühlt.“ Diesen Worten schloss sich auch Feuerwehrkommandant Stefan Randlinger an: „Mia sperrn auf, geh ma einer und hamma dahoam.“ Bei einem kleinen Umtrunk wurde auf das gelungene Werk nicht nur einmal angestoßen.

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