Amerang – Der Gemeinderat beriet über die Ergebnisse der Besichtigungen durch den Arbeitskreis Straßen- und Wegebau und Beratung und beschloss einstimmig das weitere Vorgehen. Unter die Lupe genommen wurden:
• Verbindungsstraße Obersur-Untersur: Die Fahrbahnoberfläche löst sich im Einmündungsbereich bis circa zehn Meter hinein durch die starke Belastung der eingesetzten Lkw der Firma th-Beton auf. Bereits durchgeführte Reparaturen mit Asphalt wie auch Beton halten der Belastung nicht stand. Eine Betonfahrbahn wird hier als gut geeignet angesehen. Für das Gelände südlich der Straße ist ein Bebauungsplan vorhanden, für die Betonmischanlage, wird diese Straße als Hauptzufahrt genutzt. Aufgrund der nicht ausgeführten Erschließung schlug der Arbeitskreis vor, die Sanierung und deren Kostentragung mit dem örtlichen Geschäftsführer der Firma th-Beton abzustimmen.
• Gemeindeverbindungsstraße Pfaffing nach Evenhausen: Die Fahrbahnoberfläche weist deutliche Rissbildungen auf. Eine sofortige Aufhebung der Straße wird vom Arbeitskreis nicht befürwortet, stattdessen soll die Fahrbahn belassen werden. Erst wenn diese nicht mehr verkehrstüchtig ist, sollte der Gemeinderat über einen Rückbau zum Radweg mit einer Breite von zwei Metern beraten werden.
• Gemeindeverbindungsstraße Unteröd – Durrhausen: Die beschädigte Fahrbahn soll abgefräst und mit einer neuen Tragdeckschicht asphaltiert werden. Fördermittel sind hier nicht zu erwarten, da dies keine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse darstellt.
• Gemeindeverbindungsstraße Durrhausen – Stephanskirchen: Ab dem neu gebauten Teilstück in Durrhausen soll bis zum Ortsanfang Stephanskirchen eine neue Deckschicht aufgebracht werden.
• Kellerbergweg in Stephanskirchen: Die Erschließung wurde augenscheinlich nicht erstmalig hergestellt. Hier ist eine Prüfung des Status als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen erforderlich. Das asphaltierte Teilstück wurde vermutlich mit der Anlage des Schmutzwasserkanals in den 90er-Jahren erstellt und ist zwischenzeitig stark ausgemagert. Die Schächte ragen einige Zentimeter aus der Fahrbahn.
• Gemeindeverbindungsstraße Furth – Kirchensur: Die Fahrbahn weist Bruchschäden auf. Nach dem Ausbau der beschädigten Teilflächen soll eine neue Asphalttragschicht und eine vier Zentimeter dicke Deckschicht aufgebracht werden.
• Schnaitseer Straße – Kirchensur – Ortsende bis nach Hatthal: Geplant ist der regelgerechte Ausbau der unasphaltierten Straße mit großzügigem Einmündungstrichter sowie der Rückbau der östlichen Strecke (Richtung Hofstätt) und die Deckensanierung der Fahrbahn bis Ortsanfang mit Ausbau des „Hatthaler Bergs“.
• Gemeindeverbindungsstraße von B304 nach Hatthal: Die vorgeschlagene Befestigung des Banketts mit Beton-Fertiger oder Rasengittersteinen wurde durch die Verwaltung geprüft und soll rund 75000 Euro kosten. Die Deckschicht wäre anschließend zu erneuern. Der Arbeitskreis ist der Ansicht, dass eine Verbreiterung der Straße auf 5,50 Meter von der Brücke Am Eichet bis zur Gemeindegrenze in Hatthal geplant werden soll, um die Voraussetzungen für eine staatliche Förderung der Maßnahme zu erreichen.
• Gemeindeverbindungsstraße Reit – Froitshub: Beschädigte Randbereiche bis zum Wald sollen ausgebaut und mit einer neuen Tragschicht versehen werden. Zusätzlich ist über die gesamte Fahrbahnbreite eine Deckschicht aufzubringen.
• Lindenstraße – Kirchensur: Die Erschließung wurde augenscheinlich nicht erstmalig hergestellt, dies ist im Nachgang zu prüfen. Die Unterhaltsmaßnahme ist möglicherweise mit dem ALE-Ausbau nach Hinterholzmühle umzusetzen.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag an das niedrigste Angebot mit 35750,73 Euro zu vergeben. Die Arbeiten umfassen das Verschließen der Asphaltdecke im Ortsteil Wald, die Wiederherstellung der Bestandsasphaltierung an der Einmündung des gemeindlichen Wegs am Heilmaier Weiher in Evenhausen sowie einige Deckschichtsanierungen und die Asphaltierung des gepflasterten Teilstücks des Gehwegs Bahnhofstraße auf Höhe des Altenheims. Christa Auer