Neubeuern – Schnell verbreitete sich die Nachricht, dass „de Schmidl-Betty“, Ehefrau von Ehrenbürger und Altbürgermeister Michael Schmidl, starb. Sie lebte im Haus Mangst in Törwang, umgeben von Pflegenden und Freunden. Auch ihre Familie, bestehend aus drei Töchtern mit Familien, fünf Enkeln und einem Urenkel, besuchten sie häufig und gerne. Ihre Mitmenschen schätzten sie als hilfreiche, stützende, offene und freundliche Kraft, die eher im Hintergrund wirkte. Im Gespräch mit den Hinterbliebenen übermittelte Bürgermeister Christoph Schneider (parteifrei) Dank und Anerkennung im Namen der Marktgemeinde Neubeuern. Aus ihrer Ehe stammen vier Töchter, von denen eine bereits 2015 verstarb. Neben seinem Amt als Bürgermeister führte ihr Ehemann eine Werkstatt für Schiffbau, was bedeutete, dass Schmidl häufig alleine für Kinder und Haushalt zuständig war. Das Bruckner-Anwesen in Altenmarkt wurde nach der Hochzeit 1948 ihr neues Heim. Geboren wurde sie am 17. Oktober 1924 beim „Bicha“ Winkler in Saxenkam in Altenbeuern. Dort wuchs sie mit einem Bruder und einer Schwester auf. Nach der Schulzeit machte sie eine Hauswirtschaftsausbildung. Die Pflege des Anwesens und der Blumenschmuck lagen ihr am Herzen, genauso wie die Mitgliedschaft in den beiden Trachtenvereinen von Alten- und Neubeuern. Über 27 Jahre war sie Vorsitzende beim Mütterverein, dann Ehrenvorsitzende. Nachfolgerin Elisabeth Arimont bekundete ihre Wertschätzung. Zudem war sie Gründungsmitglied beim Sozialwerk Neubeuern-Samerberg-Nußdorf. Auch bei Bei der Arbeiterbewegung (KAB) Neubeuern und beim Gartenbauverein, war sie engagiert. Die Beerdigungsmusik gestaltete die Trauerfeier, zelebriert von Pfarrer Christoph Rudolph mit. swt