Flintsbach – Seit 7. Juni herrscht Baustelle an der Kufsteiner Straße. Wegen Straßensanierungen muss die Straße sechs Wochen lang – bis 18. Juli – beidseitig gesperrt werden (wir berichteten).
Die Vollsperrung wird dabei in zwei Bauabschnitten vollzogen: Der Erste erstreckt sich vom Umspannwerk bis zum Feuerwehrgerätehaus und der Zweite vom Gerätehaus bis hin zum Soinweg. Insgesamt ist die Strecke 1,3 Kilometer lang. Laut Bürgermeister Stefan Lederwascher (CSU) wird der erste Bauabschnitt noch dieses Wochenende fertiggestellt: „Nächste Woche geht es dann mit dem zweiten Bauabschnitt los.“ Bislang sei man von den Arbeiten her noch im Zeitplan: „Das Wetter spielt natürlich mit, auch wenn es ein bisschen heiß ist.“
Die Asphaltarbeiten könnten nur bei trockenem Wetter gemacht werden, verdeutlicht der Rathauschef. Bislang wurden die Schachtabdeckungen der Kanäle neu gemacht sowie die Straßenspuren abgefräst.
Im Moment werde die Tragschicht aufgetragen: „Dann ist der Untergrund wieder fest.“ Abschließend soll auf der 1,3 Kilometer langen Strecke eine neue Deckschicht aufgebracht werden. „Und zwar in einem Zug“, erklärt Lederwascher.
Das Straßenbauamt habe entschieden, dass „keine Naht“ zu sehen sein soll. „Deshalb wird es am Ende nochmal zwei Tage lang eine Vollsperrung geben, damit durchasphaltiert werden kann. Von vorne bis hinten“, so Lederwascher.
Weil sich einige Anwohner von der Vollsperrung gestört fühlen (wir berichteten), sei es umso wichtiger, dass es mit den Arbeiten vorangehe: „Unter den Gewerbetreibenden gibt es noch die ein oder andere Betroffenheit“, räumt der Rathauschef ein, „aber wie gesagt: Die Baumaßnahme geht halt nur mit einer Vollsperrung.“ Die Umleitung erfolgt derzeit über die Inntalautobahn A93 bis Oberaudorf. Langsamere Fahrzeuge wie Traktoren oder Motorroller müssen über Erl ausweichen. bfo