Eggstätt – Die Bürger der Gemeinde Eggstätt müssen sich entscheiden und zwar bis heute: Wo soll der neue Kindergarten entstehen? Die Briefe für die Bürgerbefragung wurden Anfang Juli vom Fachbüro Ingevost versandt. Mit in dem Brief war ein Flyer. Auf der einen Seite des Flyers sind die Pro- und Contra-Argumente für den Standort Mühlenweg, auf der anderen Seite die für den Standort Obinger Straße aufgelistet.
Flyer mit Pro- und
Contra-Argumenten
Während einer Fragerunde bezüglich der Bürgerbefragung Ende Juni erklärte Bauamtsleiter Bernd Ruth, dass die Contra-Argumente von den „Gegnern“ des jeweiligen Standorts verfasst wurden und die Pro-Argumente jeweils von den Befürwortern. Der Flyer sei in der Planungsgruppe – eine Gruppe bestehend aus Vertretern von Gemeinde und der Bürgerinitiative – zusammen mit dem Fachbüro Ingevost aus Planegg erstellt worden.
Die Flyer, zusammen mit einem Anschreiben des Bürgermeisters und einer ausreichend frankierten Bürgerbefragungskarte an die Stimmberechtigten sollten bereits ihren Weg in die Haushalte der Eggstätter Bürger gefunden haben. Im Idealfall sind die Stimmzettel bereits wieder im Rathaus angekommen.
Wer bisher vergessen hat abzustimmen, kann noch sein Kreuz setzen. Bis heute können die fälschungssicheren Fragebögen in den Briefkasten geschmissen werden. Denn, so Julia Hausmann von der Verwaltung, der Poststempel zählt. Hausmann fügte hinzu, dass alle Bürger ab 16 Jahren (Stichtag 15. Juni 2021) abstimmungsberechtigt sind. Ingevost werde das Ergebnis auswerten und dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 27. Juli präsentieren.
Gemeinde hofft
auf hohe Beteiligung
Der Gemeinderat werde, so Hausmann abschließend, das Ergebnis der Bürgerbefragung für die kommenden drei Jahre als bindend für die weiteren Planungen anerkennen. Bis heute können die Eggstätter nun anonym abstimmen: Welchen künftigen Standort für den Kindergarten mit Kinderkrippe bevorzugen Sie? Obinger Straße – Mühlenweg – Keine Meinung. elk