Sachrang – Zwei Murmeltiere bewachen künftig den südlichen Ortseingang von Sachrang. „Holzsägekomponist“ Guntram Prochaska schnitzte sie beim 20. „grenzenlosen“ Sachranger Bauern- und Kunsthandwerker- markt, aber die Pandemie verhinderte bisher die Aufstellung der Skulpturen.
Gemeinsam mit dem Künstler enthüllten der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Benno Pertl, Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang und Tourismuschef Herbert Reiter die beiden „Mankeis“ an der Einfahrt ins Bergsteigerdorf.
„Was könnte besser in unser Bergsteigerdorf passen, als die beiden Mankeis? Über 150 Jahre alt war der Baum, den Motorsägenkünstler Guntram Prochaska für sein Kunstwerk bereit stellte. „Die beiden Murmeltiere können noch nicht dableiben, erst in der ,Landart-Ackerdemie‘ bei mir zu Hause in Grötzingen erhalten sie ihren Feinschliff“, so der „Holzsägekomponist“, der den Bäumen auf höchst ausgefallene Weise neues Leben einhaucht. Dass es letztlich zwei Jahre dauern würde, bis die beiden Murmeltiere wieder ins Obere Priental zurückkehren konnten, das ahnte keiner.
Sachrang erhält damit nach zweijähriger Wartezeit „echte Prochaska-Skulpturen“ und reiht sich damit in eine Reihe von 40 Ländern ein.
Mit seinen detailreich gestalteten Holzmonumenten will der weltweit als „Künstler mit der Kettensäge“ bekannte Prochaska auch Kulturen zusammenführen und den Menschen ihren Ursprung wieder bewusster machen. Die Musikkapelle Aschau spielte zur Enthüllung auf.
Danach trafen sich alle Sachranger erstmals nach langen Wochen und Monaten wieder einmal zum Frühschoppen an der „Kaiserblickstubn“.reh