Flintsbach – Seit viele Jahren ist das Jugendcafé des Diakonievereins Brannenburg beliebter Anlaufpunkt auch für Jugendliche ab zwölf Jahren, die aus Flintsbach und Brannenburg kommen.
Insbesondere auch deswegen, weil der Jugendtreff Anlaufstelle bei Problemen und Fragen der jungen Menschen ist, um die sich kompetente Ansprechpartner kümmern.
„Beide Kommunen sind froh und dankbar für die Arbeit, die dort geleistet wird, weil hier Jugendliche, die sich nicht in den zahlreichen Vereinen organisieren möchten, eine Heimat finden können“, erklärte Flintsbachs Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher (CSU).
Einen Teil der Sach- und Betriebskosten sowie der Personalkosten werden daher auch von der Gemeinde Flintsbach getragen.
Daher stand in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Teilkostenübernahme für das vergangene Jahr auf der Tagesordnung. Der Betriebs- und Sachkostenaufwand für das Jahr 2020 lagen bei rund 6400 Euro.
Das Personalkostendefizit lag nach Abzug der Personalkostenförderung des Landratsamtes Rosenheim bei rund 30800 Euro. In den zurückliegenden Jahren wurden der Betriebs- und Sachkostenaufwand und das Personalkostendefizit von den beiden Gemeinden Flintsbach am Inn und Brannenburg übernommen. Der Anteil der Gemeinde Flintsbach wurde mit 33 Prozent und von der Gemeinde Brannenburg mit 66 Prozent getragen.
Einstimmig beschloss nun der Flintsbacher Gemeinderat, dass dem Diakonieverein Brannenburg für den Betrieb des Jugendcafés im Jahr 2020 der beantragte anteilige Kostenzuschuss gewährt wird.